Siegerehrung beim Stadtradeln in Heinersreuth

Siegerehrung Stadtradeln in Heinersreuth

von links nach rechts: Roland Dörfler, Harald Zeußel, Simone Kirschner und Heinz Merz

Urkunden und ein Umweltquiz als Belohnung für die Vielfahrer

Dies waren die Geschenke der Gemeinde Heinersreuth an sechs Teilnehmende beim diesjährigen Stadtradeln-Wettbewerb, welcher vom 23. Juni bis 13. Juli stattfand. Drei der Gewinner waren persönlich gekommen, die anderen drei mussten sich urlaubsbedingt entschuldigen. Der Wettbewerb teilte sich in zwei Kategorien auf. In der Klasse der konventionellen Fahrräder siegte Thorsten Freund mit unglaublichen 1862 Kilometern in drei Wochen. Den zweiten Platz belegte Heinz Merz mit 625 Kilometern vor dem jüngsten Teilnehmer, Emil Zapf, mit 564 km. Bei den E-Bike-Fahrern ragte Harald Zeußel mit 1900 Kilometern deutlich heraus. Manfred Linhardt radelte 656 und Roland Dörfler immerhin noch 575 Kilometer in den drei Wochen.

Heinersreuth nahm als einzige Kommune im Landkreis Bayreuth teil

Die Gemeinde Heinersreuth war heuer im fünften Jahr bei dem bundesweiten Wettbewerb dabei, an dem sich deutschlandweit mehr als 3.000 Kommunen beteiligten. Bürgermeisterin Simone Kirschner wünschte sich mehr Engagement vom Landratsamt Bayreuth, um auch andere Kommunen im Landkreis zur Teilnahme zu ermuntern, damit Heinersreuth möglichst viele Nachahmer findet. Im bundesweiten Ranking hält unsere Gemeinde mit 3,6 Kilometer je Einwohner einen guten Mittelplatz. Die Stadt Bayreuth kommt mit 904 Radelnden „nur“ auf 2,2 Kilometer je Einwohner. Unangefochten an der Spitze in Bayern steht die Stadt Bamberg mit 3.368 Radelnden und einem Schnitt von 8,5 km je Einwohner.

Auf dem Radweg brauchst du gute Nerven

Heinz Merz aus Heinersreuth ist einer der Vielfahrer beim Stadtradeln. Er fährt noch ohne Elektromotor und ärgert sich nicht nur über zu schnell fahrende E-Biker. „In diesem Sommer waren besonders viele Rennradsportler auf dem Radweg zwischen Bayreuth und Heinersreuth unterwegs“, sagte Merz im Rahmen der Siegerehrung. „Diese Leute fahren mit hoher Geschwindigkeit nur wenige Zentimeter an dir vorbei. Ein Wunder, dass sich bisher noch keine Unfälle ereignet haben“. Der Vielfahrer rät deshalb allen Hobbybikern, mit einem Seitenspiegel zu fahren. „Denn wenn du unkontrolliert die Spur wechselst, kann es schon krachen.“

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