Archiv der Kategorie: Kultur

Ein feuriger Libertango zum Abschluss sorgte für donnernden Applaus

Young Artists 2022 in Heinersreuth

Die Künstlerinnen und Künstler nach dem Auftritt in der Versöhnungskirche

Junge Künstler aus Turkmenistan begeisterten in Heinersreuth

Eine Reise von viertausend Kilometern hatten sechs Musiker auf sich genommen, um am Festival der Jungen Künstler in Bayreuth teilzunehmen. Bei ihrem Auftritt am 17. August 2022 in Heinersreuth zeigten sie ihr großes Talent und begeisterten die Menschen in der gut gefüllten Versöhnungskirche. Bürgermeisterin Simone Kirschner begrüßte die weit gereisten Künstler herzlich und sprach von einer großen Bereicherung der Kulturszene in Stadt und Land Bayreuth durch das Young-Artists-Festival. Intendantin Sissy Thanner, die gerne nach Heinersreuth kommt, stellte vor Beginn noch flugs ihr internationales Begleitteam vor. Vier junge Leute kümmern sich jeweils vor und nach dem Konzert um die Organisation der Auftritte und sorgen dafür, dass sich die internationalen Gäste wohl fühlen. Wie immer bei den Young-Artists-Konzerten sind auch die fleißigen Helfer des Kirchenvorstands mit an Bord und sorgen für Erfrischungsgetränke während der Pause.
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Für seine Kirchengemeinde war er der ideale Pfarrer

Kirchengemeinde Heinersreuth verabschiedete Pfarrer Otto Guggemos

Familie Guggemos musiziert noch einmal gemeinsam in der Versöhnungskirche

Feierlicher Abschied von Otto Guggemos in der Versöhnungskirche

Dekan Jürgen Hacker legte ihm die Hand auf den Kopf und entband Pfarrer Guggemos offiziell zum 31.7.22 von seinen Pflichten als Pfarrer in der Kirchengemeinde Heinersreuth. Er wird ab September nach St. Georgen wechseln und dort eine größere Gemeinde betreuen. Damit beginnt eine Vakanz von zwölf Monaten. „Während dieser Zeit darf er nicht mehr an seiner alten Pfarrstelle predigen“, erklärte der Dekan den Besuchern des Abschiedsgottesdienstes. „Mit dieser Maßnahme will man die Bande zur alten Gemeinde lösen“, fügte Hacker an und verwies auf die lange Tradition in der evangelischen Kirche. Die Familie wohnt dennoch noch mindestens für ein halbes Jahr in Heinersreuth, bis das Pfarrhaus in St. Georgen renoviert und bezugsfertig ist.
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Bücher ausleihen rund um die Uhr

Grüne Heinersreuth weihten Bücherschrank in Altenplos ein

Zur kleinen Feier am Mainauenhof kamen Gemeindevertreter und Sponsoren

Grüne freuen sich über den Bücherschrank im Dorfpark

Ein gutes Jahr war seit der Idee bis zur Eröffnung des Bücherschranks im Dorfpark Altenplos vergangen. „Aber das Warten hat sich gelohnt“, sagt Vorstandsmitglied Berndt Meyer, „der Schrank ist ein kleines Kunstwerk geworden“. Gebaut hat es Norbert Pietsch aus Speichersdorf. Der Schreiner ist selbst ein grünes Urgestein seit den neunziger Jahren. Pietsch verwendete für den Rahmen witterungsbeständiges Lärchenholz, geschützt durch einen Giebel aus Lärchenschindeln. Ein dreißig Zentimeter hoher Metallsockel schützt die Konstruktion vor Spritzwasser. Die Türe besteht aus einem Eichenholzrahmen mit bruchsicherem Plexiglas. Vier Etagen stehen für die Bücher bereit, wobei die unterste Reihe den Kinderbüchern vorbehalten ist.
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Eine unglaubliche Klangfülle in der Versöhnungskirche

youngartistsbayreuth in der Versöhnungskirche Heinersreuth

von links: Mariko Miwa, Felix Thiedemann, Vladimir Percevic

Junge Musiker begeisterten in Heinersreuth

Felix Thiedemann saß in der Mitte des Trios am Cello. Vor jedem Stück blickte er kurz nach rechts und gab damit der Violinistin Mariko Miwa das Zeichen für ihren Einsatz. Taktgenau klinkte sich Vladimir Percevic zu seiner Linken mit der Bratsche in das Musikstück ein. Die drei Künstler des Jugendfestspielorchesters erschufen mit ihren Streichinstrumenten eine unglaubliche Klangfülle in der Versöhnungskirche. Das Publikum ließ sich von den temperamentvoll fordernden bis leise schwingenden Passagen der Stücke von Gideon Klein und Ludwig van Beethoven begeistert mitnehmen. Der tosende Beifall nach dem letzten Akkord zeichnete ein zufriedenes Lächeln in die Gesichter der drei internationalen Künstler.
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Landjugend verliert ihren Zeltplatz

Bisheriger Festplatz der Landjugendkerwa in Unterkonnersreuth

Die Kerwa muss einem Wohnhaus Platz machen

Fünfzig Jahre lang hatte die Landjugend Cottenbach/Unterkonnersreuth auf der Wiese in der Dorfmitte in Unterkonnersreuth ihre Kerwa gefeiert. Es war eine der letzten großen Veranstaltungen im Landkreis mit Krenfleischkerwa, Sonntagsgottesdienst und vier Tagen Live-Musik auf der Bühne im großen Festzelt. Doch nun verliert die Landjugend diesen Festplatz. Ein Mitglied der Familie Raps möchte dort ein Eigenheim bauen und hat bereits einen Bauantrag gestellt.
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