Klimaschutz vor Ort gestalten

Infotafel beim Workshop Wandelwerkstatt

Workshop Wandelwerkstatt im Forum 1.5 an der Universität Bayreuth am 26./27.4.2019

Das Forum 1.5 lud in die Wandelwerkstatt ein

Die Erderwärmung soll auf maximal 1,5 Grad Celsius begrenzt bleiben. Dieses Ziel vor Augen lädt das Forum 1.5 interessierte Bürger, Kommunalverantwortliche, Wissenschaftler und Studierende zweimal im Jahr an die Universität Bayreuth ein. Zur Frühjahrstagung traf sich Ende April 2019 eine bunte Mischung aus Jung und Alt im Gebäude NW III. Die “Wandelwerkstatt” bearbeitete in fünf Gruppen folgende Themen: 1) Kommunale Weichen stellen, 2) Für den Wandel mobilisieren, 3) Mit Visionen in die Zukunft, 4) Gemeinwohlökonomie umsetzen und 5) Sinnstiftend vernetzen. Die Ergebnisse von Workshop 1 werden nachfolgend näher erläutert.
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Mit neuem Leitbild in die Zukunft

Eine schwierige Entscheidung, welche Maßnahmen auf den Tafeln rote oder blaue Punkte erhalten sollen

Hundert Bürger kamen zur ISEK-Abschlussveranstaltung

Die Gemeinde Heinersreuth hatte ihre Bürger in die Turnhalle Heinersreuth eingeladen. Alle waren aufgerufen, die Vorschläge der bisherigen vier ISEK-Veranstaltungen abschließend zu bewerten. Deshalb drückte Verwaltungsmitarbeiterin Claudia Müller am Eingangsbereich für jeden Teilnehmer je zwei rote und zwei blaue Punkte in die Hand. Die roten Punkte stehen für die persönliche Wichtigkeit der geplanten Maßnahme. Mit den blauen Punkte sollen die Bürger aufzeigen, welche Projekte zunächst hinten an stehen müssen. Bevor es zur Bewertung kam, präsentierten zwei Vertreter des Kreisjugendrings (KJR) Bayreuth die Ergebnisse der Jugendwerkstatt. Am 8. Februar 2019 hatten mehr als hundert Jugendliche einen Abend lang Ideen gesammelt und auf Zetteln festgehalten. Mitarbeiter des KJR werteten die Ideenliste aus und erstellten Schwerpunkte. Die Ideen der Kinder und Jugendlichen sollen in das ISEK-Konzept einbezogen werden.
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Das Bayreuther Tagblatt ist wieder da

Bayreuther Tagblatt als online-Version

Das Bayreuther Tagblatt als Online-Version seit September 2018

Der alte Zeitungsname erscheint jetzt als Online-Version

Das Bayreuther Tagblatt hatte als Regionalzeitung eine lange Tradition. Die gedruckte Version überdauerte die Zeit von 1856 bis Ende 1967. Danach fusionierten Bayreuther Tagblatt und Fränkische Presse und nannten sich fortan “Nordbayerischer Kurier”. Bei Wikipedia ist zu lesen, dass sich das Tagblatt 1933 auf die Seite der Nationalsozialisten schlug und deshalb nach 1945 zunächst eingestellt wurde. Am 1. Oktober 1949 erschien die erste Nachkriegsausgabe. Anschließend hatten die Bürger in Stadt und Landkreis Bayreuth achtzehn Jahre lang den unschätzbaren Vorteil, zwei Zeitungen nebeneinander lesen zu dürfen. Danach war der Nordbayerische Kurier Platzhirsch und alleiniger Meinungsmacher in der Region. Seit September 2018 ist das Bayreuther Tagblatt als Online-Version wieder da.
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Ostereiersuche mit Tradition

Wanderverein Heinersreuth Ostereiersuche

Ein Körbchen voller Ostereier durfte jedes Kind mit nach Hause nehmen

Ein buntes Treiben am Vereinsheim der Wanderer

Herrliches Frühsommerwetter und betörender Blütenduft boten den passenden Rahmen für die Ostereiersuche des Wandervereins Heinersreuth. Schon am Morgen hatten die Aktiven mehr als fünfhundert Ostereier unter Sträuchern, Büschen und Bäumen gut im Gras versteckt. Man wollte es den Kindern ja nicht zu leicht machen. Nach einer halben Stunde hatten dann alle Bambinis ihre Körbchen gut gefüllt. Mit den Eltern oder Opa und Oma strahlten sie um die Wette. Zu einem gemeinsamen Gruppenfoto hatten die meisten keine große Geduld. Schließlich war alles viel zu aufregend.
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Krippenräume kommen auf den alten Sportplatz

Standort Kinderkrippe Heinersreuth

Mobile Raumlösung auf dem alten Sportplatz des SV Heinersreuth (rote Fläche)

Eine mobile Raumlösung für mindestens zwei Jahre

Die evangelische Kindertagesstätte in Heinersreuth ist bereits voll belegt. Ab Herbst 2019 sollen noch neue Krippenplätze dazukommen. Kurzfristig lässt sich ein Neubau oder ein Anbau im Bereich der Schule nicht realisieren. Deshalb hat sich der Gemeinderat für eine mobile Raumlösung entschieden. Die Containeranlage besteht aus 21 Modulen und soll auf das Gelände des alten SVH-Sportplatzes kommen (siehe Foto oben). Dazu werden die Räume für einen Zeitraum von 24 Monaten, verbunden mit einer Kaufoption, angemietet. Zwei Kindergruppen zu je zwölf Kindern sollen auf 368 Quadratmetern Platz finden.
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Bremsen für die Frösche

Aphibienschutz in Cottenbach

Der Amphibienschutzzaun entlang der Kreisstraße vor Cottenbach

Amphibienschutz in Cottenbach

Im Frühjahr wandern Frösche, Kröten und Molche bei Temperaturen um zehn Grad von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Die jährlichen Wanderungen sind für die Amphibien jedoch höchst gefährlich. Zum Überqueren der Straße brauchen die klitschigen Gesellen mindestens zehn Minuten und werden häufig von den Fahrzeugen überrollt. In Cottenbach liegt das Winterquartier süd-westlich der Kreisstraße. Die Laichgewässer hingegen über der Straße bei den Weihern an der Streuobstwiese.
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Naturschützer und Bauern diskutierten im Lindenhof

Rettet die Bienen und die Landwirte

Die Diskussionsteilnehmer stellen sich gerade vor

Podiumsdiskussion um eine gemeinsame Agrarpolitik und die Rettung der Artenvielfalt

Seit gut einem Jahr leitet Christoph Hartl das Umweltschutzinformationszentrum Lindenhof in Bayreuth und die Bezirksgeschäftsstelle Oberfranken des Landesbunds für Vogelschutz (LBV). Hartl ist Biologe und Jurist und sehr umtriebig. Er hatte die Idee der “Bayreuther Freitagsdebatte”, die mindestens viermal im Jahr im Lindenhof stattfinden soll. Am Freitag, dem 22. März 2019 lud der LBV Naturschützer und Landwirte zu einem gemeinsamen Gespräch ein. Einerseits will der LBV vor der Europawahl eine Diskussion über eine Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) anstoßen und andererseits ringt ein Runder Tisch in Bayern um die Umsetzung des Volksbegehrens “Artenvielfalt – Rettet die Bienen”.
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Bronze-Medaille für den OGV Heinersreuth

Kinder- und Jugendwettbewerb Streuobswiesenvielfalt

Platz drei für die Heinersreuther Gartenfreunde im Landkreis Bayreuth

Siegerehrung beim Kinder- und Jugendwettbewerb “Beiß rein – Streuobstvielfalt” in der Turnhalle Laineck

Insgeheim hatten sich die Heinersreuther Gartenfreunde wohl etwas mehr erhofft als den dritten Platz im Landkreiswettbewerb. Schließlich hatte der Verein im Jahr 2018 viel Zeit in das Projekt investiert. Zum ersten Baumschnitt im März lud man eine Klasse der Grundschule Heinersreuth ein. Auch Das Ferienprogramm im August war besonders auf den Wettbewerb ausgerichtet. Der Holzkünstler Michael Schütt gestaltete einen Apfel aus Holz und im Anschluss bauten die Kinder am Rand der Streuobstwiese am Bleyer einen Unterschlupf für den Igel. Im September stand die Apfelernte im Kirchgarten an. Die Heinersreuther Hobbygärtner unterstützten die Konfirmanden tatkräftig beim Einsammeln der Äpfel. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, denn neun Zentner frisches Obst fanden den Weg in die Kelterei nach Neudrossenfeld. Aus allen Aktionen zur Streuobstwiese entstand eine achtseitige Präsentation, die Vorsitzender Jürgen Weigel und Schriftführer Joachim Weise dem Kreisfachberater Oliver Rendl im Landratsamt übergaben.
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Die Turnhalle muss noch warten

Schulturnhalle Heinersreuth

Blick auf die sanierungsbedürftige Schulturnhalle in Heinersreuth

Dennoch muss die Gemeinde Heinersreuth auch 2019 viel Geld ausgeben

In der Gemeinderatssitzung vom 26.2.2019 stand die Verabschiedung des Haushalts auf der Tagesordnung. Zwei vorbeibereitende Sitzungen im Finanzausschuss bahnten den Weg für eine schnelle Einigung. Noch letztes Jahr war die Gehaltseinstufung des Kämmerers für SPD und Freie Wähler der Anlass, den Haushalt abzulehnen. In ihren Haushaltsreden kritisierten beide Fraktionen dennoch einige Punkte im Zahlenwerk. Von den erwarteten Einnahmen in Höhe von 6,8 Millionen Euro bleiben rund 200.000 Euro für die Schuldentilgung übrig. 2,1 Millionen Euro verschlingen die Baumaßnahmen im Jahr 2019.
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Fachgerechter Rückschnitt oder Kahlschlag?

Kahlschlag in Dürrwiese

“Ein Regenrückhaltebecken ist kein Biotop”, sagt die Gemeinde

Aufregung um den Rückschnitt in Dürrwiesen

Einen Tag nach Beendigung des Volksbegehrens “Artenvielfalt – Rettet die Bienen” sorgten Bauhofmitarbeiter für einen radikalen Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern am Regenrückhaltebecken in Dürrwiesen. Einigen Bürgern schien der Schnitt des Guten zuviel. Schnell machte das Wort “Kahlschlag” die Runde. Gemeinderat Norbert Eichler (SPD) postete Bilder auf seiner Facebookseite. Nach seiner Aussage sei er mehrfach von Bürgern auf die Angelegenheit angesprochen worden sein. Der ehemalige Verwaltungsleiter Karl Heinz Hübner schrieb einen Kommentar auf dieser Webseite. Schließlich stellte Eichler im Namen des Obst- und Gartenbauvereins Altenplos einen Antrag an die Gemeinde, zukünftig derartige Rückschnitte zu unterlassen.
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