Archiv der Kategorie: Jugendliche

Vorerst keine weitere Busverbindung nach Cottenbach

Anruflinien-Taxi nach Cottenbach

Der Kreisausschuss stimmt gegen eine Lösung mit Anruflinien-Taxis

Eigentlich ging es um keinen hohen Betrag, den Sachgebietsleiter Sebastian Norck vom Landratsamt Bayreuth für zwei zusätzliche Fahrten am Nachmittag errechnet hatte. 3.920 Euro würde es für ein Schulhalbjahr kosten, wenn ein Anruflinien-Taxi vom Zentralen Busbahnhof (ZOH) nach Cottenbach führen würde (95 Tage * 2 Fahrten * 20,60 Euro). Doch wie es bei der Versammlung schien, kam der Antrag zur falschen Zeit. Denn vor diesem Thema diskutierte der Kreisausschuss zwei Stunden lang über den Haushalt des Landkreises für das 2026. Sparen ist angesagt und runter mit den freiwilligen Leistungen war der Tenor! Die Schuldenberge wachsen und da sind selbst Kleinbeträge ein Dorn im Auge. Aber zum Vergleich: Der gesamte ÖPNV kostet dem Landkreis Bayreuth rund 4 Millionen Euro pro Jahr nach Abzug der Einnahmen!
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Die Altersstruktur in Heinersreuth im Vergleich

Altersstruktur in Heinersreuth im Vergleich mit Nachbargemeinden und bundesweit

Altersstruktur in Heinersreuth im Vergleich mit Nachbargemeinden und bundesweit

Heinersreuth und Eckersdorf sind relativ „alte“ Gemeinden

Im Rahmen der Volkszählung im Jahr 2022 wurden deutschlandweit statistische Zahlen erhoben, die auf der Webseite https://ergebnisse.zensus2022.de aufgerufen werden können. Ein Blick auf die Altersstruktur der Gemeinde Heinersreuth im Vergleich zu einigen Nachbargemeinden unter Einbeziehung des bundes- und bayernweiten Trends gibt wertvolle Aufschlüsse. Es zeigt sich deutlich, dass Heinersreuth mit 26% und Eckersdorf mit 27% Bürgern über 65 Jahren relativ „alte“ Gemeinden sind. Heinersreuth liegt fünf Prozent über dem bayernweiten Trend bei den über 65 Jahre alten Bürgern. Laut Zensus2022 lebten 970 Bürger dieser Altersklasse in unserer Gemeinde.
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Eine Boulderwand für die neue Turnhalle in Heinersreuth

Beispiel einer Boulderwand für Kinder bis 12 Jahren

Beispiel einer Boulderwand für Kinder bis 12 Jahren

Eine Attraktion für Kinder und Jugendliche

In der Sitzung vom 27. Mai 2025 hat der Gemeinderat beschlossen, dass die neue Turnhalle neben der Schule in Heinersreuth eine Boulderwand erhalten soll. Da diese Ausstattung nicht im Fördervolumen des Bundes enthalten ist, möchte Bürgermeisterin Simone Kirschner ein interessantes Projekt für die Bürgerstiftung Heinersreuth generieren. Der Kontostand der Stiftung beträgt mit Stand April 2025 rund 6.300 Euro. Die Kostenschätzung des Architekten für den Einbau der Boulderwand beläuft sich auf 16.000 Euro brutto. Somit müssten noch gut 10 Tausend Euro an Spendenmitteln eingeworben werden. Die Bürgermeisterin sagte zu, dass alle Spender auf einer Tafel in der Halle namentlich erwähnt werden sollen. Die neue Turnhalle wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 fertig gestellt sein.
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Der Hartplatz an der Schule Heinersreuth kommt wieder

Hartplatz für Jugendliche in Heinersreuth

Die Jugendlichen in der Gemeinde Heinersreuth müssen aber noch etwas auf die neue Sportanlage warten

Architekt Marcus Hamberger stellte die Pläne für die Außenanlagen rund um die neue Turnhalle im Gemeinderat vor

Aufmerksam folgten Gemeinderäte und Zuhörer im Sitzungssaal den Ausführungen des Landschaftsarchitekten aus Weimar (siehe Foto links). Auch die Rektorin der Grundschule und ihre Stellvertreterin waren zur Gemeinderatssitzung am 28. Januar 2025 gekommen. Da die Turnhalle in ihrer Achse gedreht wird, müssen auch die Außenanlagen anders geschnitten werden als bisher. Der Schulhof im Eingangsbereich wird etwas schmäler, dafür aber breiter. „In Summe kommt sogar Fläche dazu“, erklärte Hamberger den Zuhörern. Dafür entsteht eine steilere Böschung, die mit einem Metallgitter abgesichert werden soll. Diese Lösung ließ einige Gemeinderäte zunächst die Stirne runzeln. Der Architekt sieht sich bei der Planung aber auf der sicheren Seite, denn alle Bauvorschriften seien eingehalten. „Eine andere Lösung ist aus Platzgründen kaum umsetzbar“, ergänzte Hamberger.
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Container-Kinderkrippe am alten Sportplatz ist Geschichte

Abbau Containerkrippe am alten Sportplatz in Heinersreuth

Ende einer unglücklichen Beziehung

Das Projekt „Kinderkrippe“ sollte ein positives Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis Bayreuth werden. Heinersreuth erfuhr von der Notlage der Stadt Bayreuth in Sachen Krippenplätzen und bot die inzwischen leerstehenden Container am alten Sportplatz zur vorübergehenden Nutzung an. Ein Vertrag für zwei Jahre wurde geschlossen und die Stadt zahlte die Nutzungsgebühr für das Grundstück im voraus an die Gemeindekasse. Darüberhinaus musste Bayreuth auch die Miete für die Container und die laufenden Kosten übernehmen. Doch letztlich war das ganze Projekt keine Erfolgsgeschichte.
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