Archiv der Kategorie: Umwelt

Mais soweit das Auge reicht

Intensiver Maisanbau zwischen Martinsreuth und Cottenbach

Eine beispiellose Maiswüste hat sich über die Gemeinde Heinersreuth hinweg ausgebreitet

Kaum noch Getreidefelder, dafür aber hektarweise Maisfelder überziehen die landwirtschaftlichen Flächen. Diese bespiellose Monokultur gab es in der Vergangenheit nicht, denn ab und zu tauchte doch einmal Gerste oder Weizen auf. Kartoffelfelder scheinen ebenfalls eine ausgestorbene Spezies zu sein, genauso wie Rübenfelder. Grund genug, eine ökologische Betrachtung des Maisanbaus vorzunehmen und auch die Sichtweise der Landwirte zu betrachten.
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Hohe Lärmpegel an der Bundesstraße

Joachim Weise und Horst Möller verfolgen die Schallpegelmessung mit einem Profimessgerät

1200 Fahrzeuge pro Stunde durchqueren die Gemeinde in der Hauptverkehrszeit

Am jeweils letzten Mittwoch im April ist der internationale Tag gegen Lärm. Aus diesem Anlass führte ein Team der Grünen in Heinersreuth 29. April 2026 stichprobenartige Lärmmessungen in der Nähe der Bushaltestelle in Unterwaiz durch. Gleichzeitig wurden Strichlisten geführt, um die Anzahl der Fahrzeuge zu schätzen. Die überschlägige Hochrechnung ergab 18 bis 20 Fahrzeuge pro Minute; hochgerechnet wären dies 1.200 Fahrzeuge pro Stunde, welche in der Zeit zwischen 17 und 18 Uhr den Ort durchqueren. Sie sorgen nicht nur für Lärm, sondern durch die Abgase auch für schlechte Luft. Nur durch die Ampelschaltungen wird der kontinuierliche Verkehrsstrom ab und zu unterbrochen.
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Radongas im Zweifel messen lassen

Radonkarte des Bundesamts für Strahlenschutz

Radonkarte des Bundesamts für Strahlenschutz

Medienberichte über Radongas verunsichern die Menschen

Radongas ist nicht ungefährlich und man sollte über die häusliche Situation Bescheid wissen. In regelmäßigen Abständen berichten Medien in Deutschland über das Thema Radon und verweisen auf die krebsauslösende Wirkung des Bodengases. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch Bürger in Heinersreuth fragen, ob ihre Häuser oder Wohnungen betroffen sind. Eine erste Hilfestellung bietet die Radonkarte des Bundesamts für Strahlenschutz. Dort sind die Risikogebiete farbig markiert. Je dunkler die Farbe ist, desto höher ist das Radonrisiko. Beispielsweise sind Gemeinden wie Mehlmeisel oder Fichtelberg grau oder sogar dunkelgrau eingefärbt. In dieser Gegend ist sehr wahrscheinlich mit höheren Radonwerten zu rechnen. Heinersreuth hingegen ist gelb oder hellgrün dargestellt. Ein Hinweis darauf, dass die Bodenwerten dort niedriger liegen.
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Der Wasserexperte aus Heinersreuth

OGV-Vorsitzender Jürgen Weigel (rechts) bedankt sich beim Wasserexperten Jürgen Kramer für den Vortrag

Jürgen Kramer hielt einen spannenden Vortrag bei den Gartenfreunden

Mit Wasser kennt er sich bestens aus. Denn Jürgen Kramer war mehr als zwanzig Jahre lang als Meister bei den Stadtwerken Bayreuth mitverantwortlich dafür, dass die Bürger stets sauberes Wasser in der Leitung hatten. Sein umfangreiches Wissen teilte er mit gut zwanzig Zuhörern im Vereinsheim der Wanderer, in welches der Obst- und Gartenbauverein Heinersreuth am 7.11.25 eingeladen hatte.
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So reduzierst du deinen CO2-Fußabdruck

co2-fussabdruck verringern

Zielwerte für den CO2-Fußabdruck

Die Verminderung von Treibhausgasen in der Atmosphäre ist auch für Heinersreuther Bürger möglich

Stell dir vor, jeder Schritt, den du im Alltag tust, hinterlässt eine unsichtbare Spur – eine Spur aus Treibhausgasen. Diese Spur nennen wir den CO₂-Fußabdruck. Er zeigt, wie viel wir persönlich zur Erderwärmung beitragen: beim Heizen unserer Wohnung, beim Autofahren, durch unseren Einkaufskorb oder sogar durch das Geld, das auf unserem Bankkonto liegt.
Im Durchschnitt verursacht jede Person in Deutschland heute 10 bis 11 Tonnen CO₂ pro Jahr. Das ist mehr als doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt – und ein Vielfaches von dem, was unser Planet langfristig verkraften kann. Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, müssten wir unseren Fußabdruck auf etwa 2,5 Tonnen pro Jahr senken.
Doch genau hier liegt die Chance: Unser CO₂-Fußabdruck macht sichtbar, dass wir mit jedem Alltagsschritt etwas bewegen können. Weniger Fleisch essen, das Auto öfter stehen lassen, Ökostrom beziehen oder einfach Dinge länger nutzen – all das verkleinert die Spur, die wir hinterlassen. Und wenn Millionen Menschen ihre Spur kleiner machen, wird daraus ein neuer Weg in die Zukunft. Der CO₂-Abdruck ist also nicht nur eine Zahl – er ist ein Kompass, der uns zeigt, wie wir unseren Lebensstil klimafreundlicher gestalten können.
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