Archiv der Kategorie: Umwelt

Radongas im Zweifel messen lassen

Radonkarte des Bundesamts für Strahlenschutz

Radonkarte des Bundesamts für Strahlenschutz

Medienberichte über Radongas verunsichern die Menschen

Radongas ist nicht ungefährlich und man sollte über die häusliche Situation Bescheid wissen. In regelmäßigen Abständen berichten Medien in Deutschland über das Thema Radon und verweisen auf die krebsauslösende Wirkung des Bodengases. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch Bürger in Heinersreuth fragen, ob ihre Häuser oder Wohnungen betroffen sind. Eine erste Hilfestellung bietet die Radonkarte des Bundesamts für Strahlenschutz. Dort sind die Risikogebiete farbig markiert. Je dunkler die Farbe ist, desto höher ist das Radonrisiko. Beispielsweise sind Gemeinden wie Mehlmeisel oder Fichtelberg grau oder sogar dunkelgrau eingefärbt. In dieser Gegend ist sehr wahrscheinlich mit höheren Radonwerten zu rechnen. Heinersreuth hingegen ist gelb oder hellgrün dargestellt. Ein Hinweis darauf, dass die Bodenwerten dort niedriger liegen.
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Der Wasserexperte aus Heinersreuth

OGV-Vorsitzender Jürgen Weigel (rechts) bedankt sich beim Wasserexperten Jürgen Kramer für den Vortrag

Jürgen Kramer hielt einen spannenden Vortrag bei den Gartenfreunden

Mit Wasser kennt er sich bestens aus. Denn Jürgen Kramer war mehr als zwanzig Jahre lang als Meister bei den Stadtwerken Bayreuth mitverantwortlich dafür, dass die Bürger stets sauberes Wasser in der Leitung hatten. Sein umfangreiches Wissen teilte er mit gut zwanzig Zuhörern im Vereinsheim der Wanderer, in welches der Obst- und Gartenbauverein Heinersreuth am 7.11.25 eingeladen hatte.
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So reduzierst du deinen CO2-Fußabdruck

co2-fussabdruck verringern

Zielwerte für den CO2-Fußabdruck

Die Verminderung von Treibhausgasen in der Atmosphäre ist auch für Heinersreuther Bürger möglich

Stell dir vor, jeder Schritt, den du im Alltag tust, hinterlässt eine unsichtbare Spur – eine Spur aus Treibhausgasen. Diese Spur nennen wir den CO₂-Fußabdruck. Er zeigt, wie viel wir persönlich zur Erderwärmung beitragen: beim Heizen unserer Wohnung, beim Autofahren, durch unseren Einkaufskorb oder sogar durch das Geld, das auf unserem Bankkonto liegt.
Im Durchschnitt verursacht jede Person in Deutschland heute 10 bis 11 Tonnen CO₂ pro Jahr. Das ist mehr als doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt – und ein Vielfaches von dem, was unser Planet langfristig verkraften kann. Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, müssten wir unseren Fußabdruck auf etwa 2,5 Tonnen pro Jahr senken.
Doch genau hier liegt die Chance: Unser CO₂-Fußabdruck macht sichtbar, dass wir mit jedem Alltagsschritt etwas bewegen können. Weniger Fleisch essen, das Auto öfter stehen lassen, Ökostrom beziehen oder einfach Dinge länger nutzen – all das verkleinert die Spur, die wir hinterlassen. Und wenn Millionen Menschen ihre Spur kleiner machen, wird daraus ein neuer Weg in die Zukunft. Der CO₂-Abdruck ist also nicht nur eine Zahl – er ist ein Kompass, der uns zeigt, wie wir unseren Lebensstil klimafreundlicher gestalten können.
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Deshalb ist beim Eichenprozessionsspinner Vorsicht geboten

Eichenprozessionsspinner in Heinersreuth

Mit dem Eichenprozessionsspinner ist nicht zu spaßen – der Spielplatz in Unterwaiz war kurzzeitig gesperrt

Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling

Biologisch gesehen ist der Eichenprozessionsspinner ein Schmetterling, genauer gesagt ein Nachtfalter, aus der Familie der „Zahnspinner“. Der Name kommt daher, weil die Raupen in ihrer Hauptentwicklungszeit von Mai bis Juni in einer langen Reihe, wie bei einer Prozession, vom Nest zur Futterquelle und wieder zurück wandern. Die bevorzugte Nahrung sind frische Eichenblätter. In dieser Phase sind die Tierchen auch am leichtesten zu erkennen. Die Raupen werden bis zu fünf Zentimeter lang, sind graubraun gefärbt und mit einem dunklen Rückenstreifen verziert. Sie leben in weißen bis silbrig-grauen Gesamtnestern an Eichenstämmen oder dicken Ästen, die oft aus Spinnfäden, Kot- und Häutungsresten gebaut werden. Ab Juli verpuppen sich die Raupen in ihren Nestern. Danach entsteht der Nachtfalter, der im Spätsommer von Juli bis August schwärmt.
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Siegerehrung beim Stadtradeln in Heinersreuth

Siegerehrung Stadtradeln in Heinersreuth

von links nach rechts: Roland Dörfler, Harald Zeußel, Simone Kirschner und Heinz Merz

Urkunden und ein Umweltquiz als Belohnung für die Vielfahrer

Dies waren die Geschenke der Gemeinde Heinersreuth an sechs Teilnehmende beim diesjährigen Stadtradeln-Wettbewerb, welcher vom 23. Juni bis 13. Juli stattfand. Drei der Gewinner waren persönlich gekommen, die anderen drei mussten sich urlaubsbedingt entschuldigen. Der Wettbewerb teilte sich in zwei Kategorien auf. In der Klasse der konventionellen Fahrräder siegte Thorsten Freund mit unglaublichen 1862 Kilometern in drei Wochen. Den zweiten Platz belegte Heinz Merz mit 625 Kilometern vor dem jüngsten Teilnehmer, Emil Zapf, mit 564 km. Bei den E-Bike-Fahrern ragte Harald Zeußel mit 1900 Kilometern deutlich heraus. Manfred Linhardt radelte 656 und Roland Dörfler immerhin noch 575 Kilometer in den drei Wochen.
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