Archiv der Kategorie: Wohnen

Die richtige Zeit für den Gebäude-Check

Ein Blick auf das Haus durch die Wärmebildkamera

Bei kalten Wintertemperaturen zeigt die Wärmebildkamera die Schwachstellen der Wärmedämmung auf

Annika und Felix hatten sich vor einem Jahr ein dreißig Jahre altes Einfamilienhaus in Eckersdorf gekauft. Die positiven Gedanken überwogen: Ein eigener Garten, viel Platz für Zukunftspläne – und das Gefühl, endlich angekommen zu sein. Doch mit dem ersten richtigen Winter kam die Erkenntnis, dass es in manchen Bereichen des Hauses kälter war als in anderen. „Irgendwas stimmt nicht“, sagte Felix eines Abends und hielt die Hand an die Wand im Wohnzimmer. „Hier fühlt es sich kälter an als im Rest des Raums.“ Annika nickte. Sie hatten schon öfter das Gefühl gehabt, dass bestimmte Räume schneller auskühlen oder zugig wirken. Auch die Heizkosten hatten die beiden überrascht – vor allem, weil sie sich als sparsame Menschen betrachteten.
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Die kommunale Wärmeplanung steht in Heinersreuth an

Die Wärmepumpe als ein Element der Wärmeplanung

Markus Ruckdeschel von der Energieagentur Nordbayern informierte im Gemeinderat

Nur noch bis Juni 2028 haben Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohner Zeit, eine kommunale Wärmeplanung vorzulegen. Ruckdeschel rechnet mit einer Bearbeitungszeit von zwölf Monaten, so dass es nun keine Zeit zu verlieren gilt, denn die einschlägigen Planungsbüros seien gut ausgelastet, teilte der Fachmann dem Gremium mit. Zunächst muss eine Bestandsaufnahme erfolgen, die checklistenartig abzuarbeiten ist. Inwieweit im Gemeindegebiet ein Wärmenetz wirtschaftlich betrieben werden kann, gilt es im Rahmen des Projekts ebenfalls abzuklären. „Wichtig ist es, Bürger und Gewerbetreibende durch Informationsveranstaltungen mitzunehmen“, riet Markus Ruckdeschel den Räten und den Verwaltungsmitarbeitern.
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Die Volkshochschule holte Solarexperten nach Heinersreuth

Vortrag an der Volkshochschule Heinersreuth zu Solarenergie

Die Referenten Dr. Michael Schmitt (links) und Bernd Rothammel im Sitzungssaal des Rathauses

Photovoltaikanlagen werden immer leistungsfähiger

Dr. Michael Schmitt ist Physiker und betreibt seit mehr als zwanzig Jahren ein Ingenieurbüro in Bayreuth. Bei seinem Vortrag im Heinersreuther Rathaus hatte er viele aktuelle Informationen dabei. „Die Qualität der Solarplatten wird immer besser“, sagte Schmitt. „Vor zwanzig Jahren betrug der Wirkungsgrad nur 15 Prozent; mittlerweile erreicht man mit der Siliziumbeschichtung über zwanzig Prozent Wirkungsgrad“. Auch die Kosten sinken durch die Massenproduktion. Als Folge wird das Preis-Leistungsverhältnis immer günstiger.
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Neues von der Post in Heinersreuth

Neue Poststation in Heinersreuth an der Dörnhöfer Straße

Neue Poststation in Heinersreuth an der Dörnhöfer Straße

Der neue Automat am Ende der Dörnhöfer Straße ersetzt keine menschliche Kommunikation

Die Post setzt auf Automation und Selbstbedienung anstatt auf einen mit Menschen besetzten Service-Punkt. An dem neuen Automat neben dem ehemaligen Bastelladen in Heinersreuth kann man zwar Briefmarken kaufen und Pakete versenden – mehr aber nicht. Wenn du wissen willst, ob dein Versandobjekt zu dick oder zu schwer ist, musst auf eine Poststelle gehen oder selbst zu Hause messen und wiegen. Eigentlich wäre die Post verpflichtet, an jedem größeren Ort in Deutschland eine Verkaufsstelle einzurichten. Jedoch umgeht das Unternehmen diese Vorgabe jetzt mit halbautomatischen Lösungen.
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Wasser und Kanal kosten ab 2025 mehr Geld

Wasser- und Kanalgebühren steigen in Heinersreuth

Wasser- und Kanalgebühren steigen in Heinersreuth

Bürger aus Heinersreuth müssen knapp 14 Prozent mehr für Trinkwasser bezahlen

Alle drei Jahre kalkuliert die Gemeindeverwaltung die Kosten für das Trinkwasser neu. Diese lange Periode lässt den großen Kostensprung in der Gebührentabelle verständlicher erscheinen. Denn ab dem ersten Januar 2025 kostet ein Kubikmeter Wasser 3,53 Euro inkl. 7% Mehrwertsteuer (netto: 3,30 Euro). Bis zum Jahr 2024 waren noch 3,10 Euro brutto fällig. Die Grundgebühren für den Wasserzähler bleiben mit 30,00 Euro pro Jahr vorläufig gleich. Ein Umstieg auf elektronische Zähler könnte zu einer weiteren Kostensteigerung führen, erfährt der Bürger im Mitteilungsblatt.
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