Schlagwort-Archive: ISEK

Mit neuem Leitbild in die Zukunft

Eine schwierige Entscheidung, welche Maßnahmen auf den Tafeln rote oder blaue Punkte erhalten sollen

Hundert Bürger kamen zur ISEK-Abschlussveranstaltung

Die Gemeinde Heinersreuth hatte ihre Bürger in die Turnhalle Heinersreuth eingeladen. Alle waren aufgerufen, die Vorschläge der bisherigen vier ISEK-Veranstaltungen abschließend zu bewerten. Deshalb drückte Verwaltungsmitarbeiterin Claudia Müller am Eingangsbereich für jeden Teilnehmer je zwei rote und zwei blaue Punkte in die Hand. Die roten Punkte stehen für die persönliche Wichtigkeit der geplanten Maßnahme. Mit den blauen Punkte sollen die Bürger aufzeigen, welche Projekte zunächst hinten an stehen müssen. Bevor es zur Bewertung kam, präsentierten zwei Vertreter des Kreisjugendrings (KJR) Bayreuth die Ergebnisse der Jugendwerkstatt. Am 8. Februar 2019 hatten mehr als hundert Jugendliche einen Abend lang Ideen gesammelt und auf Zetteln festgehalten. Mitarbeiter des KJR werteten die Ideenliste aus und erstellten Schwerpunkte. Die Ideen der Kinder und Jugendlichen sollen in das ISEK-Konzept einbezogen werden.
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Kreative Ideen aus den Ortsteilen

ISEK Bürgerwerkstatt

Heiko Popp präsentiert die Vorschläge von Cottenbach (links) und Uwe Netsch die Liste von Altenplos

Zweite Bürgerwerkstatt am 30.11.2018 in der Schulturnhalle Heinersreuth

Die Gemeinde Heinersreuth lud zur zweiten Bürgerwerkstatt im Rahmen des Entwicklungskonzepts (ISEK) ein. An fünf Tischen in der Turnhalle diskutierten Bürger aus Heinersreuth, Altenplos Unterwaiz, Cottenbach und Unterkonnersreuth/Martinsreuth. Besonders die kleinen Ortsteile waren verhältnismäßig stark vertreten; hingegen kamen aus dem Hauptort Heinersreuth gerade mal acht Personen an den Tisch; aus Altenplos rafften sich doppelt soviele Einwohner auf. Projektleiter Jens Gerhardt ließ die Runden an diesem Abend ohne Diskussionsleiter laufen: “Wir hatten bereits beim ersten Treffen dieser Art gesehen, das die Heinersreuther sehr aktiv sind und vertrauen darauf, dass die Diskussion in Gang kommt”.
Auf jedem Tisch lagen Ortspläne, Filzstifte und Monopolysteine. Nach etwas zähem Beginn flogen die Gedanken hin und her. Eine Stunde war zu schnell vorüber, sonst wäre die eine oder andere Idee noch geboren worden. Innerhalb des Zeitrahmens mussten die Vorschläge auch noch an das Flipchart geschrieben und nach Prioritäten sortiert werden. Letztlich bat Jens Gerhardt die Teilnehmer um eine Kostenschätzung für die vorgeschlagene Maßnahme. Auf halber Strecke kam von Bürgermeisterin Simone Kirschner die frohe Botschaft: “Die Pizza ist eingetroffen – ihr könnt euch jetzt stärken”. Freie Getränke gab es ohnehin.
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Mit der Bürgerbeteiligung am ISEK hakt es noch

Bürgerwerkstatt Heinersreuth

Rege Diskussion an drei Tischen und mit drei unterschiedlichen Themen am 26.9.2018

Erste Zusammenkunft der “Bürgerwerkstatt” mit 45 Teilnehmern

Vielleicht haben die meisten Heinersreuther Bürger noch nicht realisiert, dass die Einbeziehung von Bürgern in Zukunftsprojekte nicht alle Jahre passiert und dass das gesamte Projekt den Steuerzahler rund 50.000 Euro kostet. Ein externes Projektteam bereitet den Abend vor und übernimmt die Moderation. Ein von der Gemeinde beauftragter Profifotograf knipst den ganzen Abend Bilder und schließlich sorgt die Bürgermeisterin noch mit Zwiebelkuchen für das leibliche Wohl. Dennoch kommen nur rund 30 Bewohner an die drei Projekttische, die mit einer Besetzung von jeweils 15 Personen geplant sind. Mitarbeiter der Verwaltung und einige Gemeinderäte ergänzten die Diskussionsrunden.
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Der Bürger darf beim ISEK mitreden

ISEK in Heinersreuth

Ideenzettel der Bürger an der Pinwand

ISEK-Auftaktveranstaltung in der Schulturnhalle

Die Erstellung eines “integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts” bringt für die Kommune den Vorteil, für geplante Maßnahmen der Ortsentwicklung Fördermittel zu beantragen. Ein wesentlicher Bestandteil des Entwicklungskonzepts besteht darin, den Bürger bei der Maßnahmenentwicklung mitreden zu lassen. Den ersten Schritt dazu ging die Gemeinde mit der öffentlichen Auftaktveranstaltung am 18. Juli in der Schulturnhalle in Heinersreuth. Die Verwaltung hatte alle Einwohner mit Postkarten, per Anzeige im Mitteilungsblatt und über einen Presseartikel im Nordbayerischen Kurier informiert und eingeladen.
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Planvoll die Zukunft gestalten

Drei Büro stellen Isek vor

Von links Jens Gerhardt, Dr. Tanja Korzer von Urban Management GmbH Leipzig, Vinzenz Dilcher von UmbauStadt Weimar sowie Prof. Manfrad Miosga und Dr. Sabine Hafner von Klimakom Hummeltal/München

Drei Büros stellen ihre ISEK-Konzepte für die Gemeinde Heinersreuth vor

Nacheinander und ohne dem anderem zuzuhören präsentierten drei Fachbüros ihre Vorstellungen zur Umsetzung des “Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts”, kurz ISEK genannt, am 27.2.18 zu Beginn der öffentlichen Gemeinderatsitzung. Die drei Firmen wurden anhand eines Bewertungsschlüssels von der Verwaltung aus zehn Anbietern ausgewählt. Jeder Teilnehmer nutzte den vorgegebenen Zeitrahmen von maximal 45 Minuten voll aus.
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Aufregung wegen Umbau des alten Wirtshauses in Grüngraben

ehemaliges Wirtshaus in Grüngraben

Das ehemalige Wirtshaus in der Waldhüttenstraße 25 in Altenplos

Der Bauherr will fünf Einheiten errichten

Wenn mehr als sechs Bürger zur Gemeinderatssitzung kommen, dann liegt etwas in der Luft. Zur Zeit treibt ein Wohnungsbauprojekt einige Bewohner im Altenploser Ortsteil Grüngraben um. Das ehemalige Wirthaus in der Waldhüttenstraße 25 wurde von der Brauerei Schnupp verkauft. Der neue Eigentümer will das Haus aus dem Jahr 1901 umbauen und darin fünf Wohneinheiten unterbringen. Gerüchte gehen um, dass die Wohnungen eventuell für Asyl suchende Menschen vorgesehen sind. Der Gemeinderat in Heinersreuth beschäftigte sich bei der Sitzung am 30. Januar 2018 unter anderem auch mit diesem Vorgang.
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