Archiv der Kategorie: Gemeinde

Berichte aus dem Gemeinderat und sonstige kommunalpolitische Themen

Stimmungsvoller Ehrungsabend in Altenplos

Ehrungsabend 2019 in Altenplos

Farbenfroher Auftritt der Bauchtanzgruppe

Ein buntes Programm in der festlich geschmückten Halle

Alle zwei Jahre ehrt die Gemeinde Heinersreuth verdiente Bürgerinnen und Bürger. Entweder waren diese langjährig in Vereinen tätig, sind über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt geworden oder hatten sportliche Erfolge erzielt. Die Zeremonie am Vorabend des Tags zur Deutschen Einheit war in ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches Programm eingebettet. Die festlich geschmückte und gut besuchte Mehrzweckhalle in Altenplos gab den passenden Rahmen ab. Simone Kirschner teilte sich mit Christian Bock und Jürgen Weigel die Vorstellung der Jubilare auf. Die Laudatoren beschrieben nicht nur die Verdienste der Geehrten, sondern verpackten die nackten Zahlen jeweils in eine schöne Geschichte. Gleich zu Beginn des Abends wartete die Bürgermeisterin mit einer Überraschung auf, denn zur Begrüßung der Ehrengäste holte sie sich zwei junge Assistenten auf die Bühne. Jan Goldfuß und Philip Geitner, beide neun Jahre alt, waren mit Eifer bei der Sache. Unter anderem begrüßten sie die Altbürgermeister Arnold Gebelein und Hans Dötsch, zahlreiche Gemeinderäte und den Landtagsabgeordneten Tim Pargent (Büdnis90/Die Grünen). Bundestagsabgeordnete Silke Launert (CSU) kam im Laufe des Abends noch hinzu. Auch die Delegation aus Schwarzkollm war herzlich willkommen. Ortsvorsteherin Claudia Jurisch war von den Vorträgen der Kinder so begeistert, dass sie die Idee ihrer Kollegin Simone Kirschner bei nächster Gelegenheit aufgreifen wollte.
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Viel Geld für Turnhalle und OGTS

Heinersreuth plant die Sanierung der Schulturnhalle und den Neubau einer offenen Ganztagsschule

Gemeinderat Heinersreuth diskutierte über mögliche Bauvarianten

Die Turnhalle Heinersreuth muss saniert werden und die offene Ganztagsschule (OGTS) braucht neue Räume. Dies sind die Vorgaben der Gemeinde für das Ingenieurbüro Singer in Bayreuth, um ein bautechnisches Konzept zu erstellen. Aber es wird noch komplizierter: der Kegelverein hat den Wunsch, die bisherige Anlage von zwei auf vier Bahnen zu erweitern und die Schützen wollen ihren Schießstand behalten. Drei Mitarbeiter des Ingenieurbüros stellten in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 24.9.19 fünf Alternativen vor und belegten diese mit fundierten Kostenschätzungen. Nach der Vorstellung sollte sich der Gemeinderat für eine Variante entscheiden. Dazu kam es schließlich nicht, denn nach langer und aufreibender Diskussion stellte die CSU-Fraktion einen Antrag auf Vertagung. Auch die anwesende Rektorin die Schule Heinersreuth durfte das Wort ergreifen. Martina Vogler appellierte an die Räte, das Projekt nun zügig auf den Weg zu bringen, denn die OGTS platze aus allen Nähten. Sie wünschte sich eine Variante, bei der Schule, Turnhalle und OGTS in einem Gebäude bleiben.
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Bürgermeisterin ist beim Radwegprojekt zuversichtlich

Neuer Radweg von Unterwaiz  nach Altenlos

Der Start für den neuen Radweg von Unterwaiz nach Altenplos ist für 2020 geplant

Bericht von der Gemeinderatssitzung am 30.7.2019

Eigentlich stand der geplante Radweg zwischen Unterwaiz und Altenplos nicht auf der Tagesordnung der Gemeinderatsitzung vom 30. Juli. Doch dann lieferten sich die Werner Kauper (CSU) und Hans Dötsch (SPD) ein Streitgespräch über das schon lange schwelende Projekt. Die SPD-Heinersreuth hatte auf ihrer Homepage geschrieben: “Im Sommer des Jahres 2013 griff der Gemeinderat Werner Kauper in aller Öffentlichkeit den damaligen Bürgermeister Hans Dötsch massiv an. Kauper behauptete, der Bürgermeister kümmere sich nicht genug um den Radwegausbau Unterwaiz-Altenplos. Jetzt, sechs Jahre später, ist der Radweg immer noch nicht gebaut und erst für 2020 in Aussicht gestellt. Für uns stellt sich die Frage, warum in mehr als fünf Jahren nichts passiert ist. Wo bleibt die Reaktion von Herrn Kauper?”
Anlass für Werner Kauper (CSU) für eine Erwiderung im Gemeinderat: Es habe sich viel getan seit dem Amtsantritt von Simone Kirschner, sagte Kauper. Dreimal war der bayerische Innenstaatssekretär Gerhard Eck auf Initiative von Gudrun Brendel-Fischer vor Ort in Unterwaiz. Mittlerweile gäbe es eine verbindliche Zusage des staatlichen Bauamts. In seiner Antwort verwies Hans Dötsch (SPD) auf die wohl noch fehlende Unterschrift eines Grundeigentümers, die den Bau weiter verzögern könnte. Die beiden Gemeinderäte hätten wohl gerne noch länger diskutiert, doch ließ die Bürgermeisterin keine neuen Wortmeldungen zu.
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Krippenräume kommen auf den alten Sportplatz

Standort Kinderkrippe Heinersreuth

Mobile Raumlösung auf dem alten Sportplatz des SV Heinersreuth (rote Fläche)

Eine mobile Raumlösung für mindestens zwei Jahre

Die evangelische Kindertagesstätte in Heinersreuth ist bereits voll belegt. Ab Herbst 2019 sollen noch neue Krippenplätze dazukommen. Kurzfristig lässt sich ein Neubau oder ein Anbau im Bereich der Schule nicht realisieren. Deshalb hat sich der Gemeinderat für eine mobile Raumlösung entschieden. Die Containeranlage besteht aus 21 Modulen und soll auf das Gelände des alten SVH-Sportplatzes kommen (siehe Foto oben). Dazu werden die Räume für einen Zeitraum von 24 Monaten, verbunden mit einer Kaufoption, angemietet. Zwei Kindergruppen zu je zwölf Kindern sollen auf 368 Quadratmetern Platz finden.
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Die Turnhalle muss noch warten

Schulturnhalle Heinersreuth

Blick auf die sanierungsbedürftige Schulturnhalle in Heinersreuth

Dennoch muss die Gemeinde Heinersreuth auch 2019 viel Geld ausgeben

In der Gemeinderatssitzung vom 26.2.2019 stand die Verabschiedung des Haushalts auf der Tagesordnung. Zwei vorbeibereitende Sitzungen im Finanzausschuss bahnten den Weg für eine schnelle Einigung. Noch letztes Jahr war die Gehaltseinstufung des Kämmerers für SPD und Freie Wähler der Anlass, den Haushalt abzulehnen. In ihren Haushaltsreden kritisierten beide Fraktionen dennoch einige Punkte im Zahlenwerk. Von den erwarteten Einnahmen in Höhe von 6,8 Millionen Euro bleiben rund 200.000 Euro für die Schuldentilgung übrig. 2,1 Millionen Euro verschlingen die Baumaßnahmen im Jahr 2019.
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Maßnahmenbündel gegen Starkregen

Prof. Heiko Sieker

Prof. Heiko Sieker referierte im Bräuwerck

Professor Sieker stellte Regenwasserstudie in Neudrossenfeld vor

Die Gemeinden Heinersreuth und Neudrossenfeld ziehen beim Schutz vor Starkregen an einem Strang. Gemeinsam beauftragten sie das Ingenieurbüro von Prof. Heiko Sieker aus Berlin für 75.000 Euro zur Erstellung einer Studie zu diesem Thema. Die ersten Zwischenergebnisse präsentierte der Fachmann am 18. Dezember in der Gaststätte Bräuwerck der Öffentlichkeit. Bürgermeister und Gemeinderäte erhielten bereits zwei Stunden vorher erste Einblicke in die bisherige Arbeit. Ende März 2019 könnte das Endergebnis vorliegen. In der Zwischenzeit wird zusammen mit den Gemeindeverantwortlichen noch intensiv gearbeitet. Auch die Feuerwehren sollen ihr Fachwissen beisteuern.

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Als der Gemeinderat noch Männersache war

Kandidatenliste

Auszug aus der Kandidatenliste Gemeinderat 1978 (Quelle Mitteilungsblatt)

Kleine Feier anlässlich “Vierzig Jahre Einheitsgemeinde”

Im Juni 1978 traf sich der Gemeinderat von Heinersreuth erstmals zu einer gemeinsamen Sitzung nach der großen Gebietsreform. Zuvor hatten die Gemeindeteile Altenplos und Heinersreuth jeweils ein eigenes Gremium. Vier noch lebende Gemeinderäte lud Bürgermeisterin Simone Kirschner am 15. Mai zu einer kleinen Feier zunächst im Rahmen der Gemeinderatssitzung und dann in den Gasthof Vogel nach Unterwaiz ein. Klaus Jungwirth und Gerd Meyer aus Altenplos erinnern sich noch gut an die ersten Sitzungen. “Damals ging es schon härter zur Sache als jetzt”, sagte Meyer nach Ende der öffentlichen Sitzung in einem privaten Gespräch. “Frauen waren damals im Gemeinderat noch nicht vertreten”, stellte sein Mitstreiter Jungwirth fest.
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Nur noch zwei Wahllokale anstatt vier

Die Altenploser Bürger wählen im Feuerwehrhaus

Die Altenploser Bürger wählen im Feuerwehrhaus

Die Regelung gilt erstmals bei der Landtagswahl 2018

In der Gemeinde Heinersreuth sind 3084 Bürger wahlberechtigt. Sie verteilten sich bisher auf vier Wahllokale: Heinersreuth 1437, Altenplos 1182, Cottenbach 229 und Unterwaiz 236. Die Bürger von Neuenplos und Stockau wählten im Ortsteil Cottenbach. Anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 24.4.18 schlug die Verwaltung vor, nur noch drei Wahllokale anzubieten. “Wir haben Probleme, genügend Wahlhelfer in den kleinen Ortsteilen zu finden”, begründete Simone Kirschner den Vorschlag. “Auch nimmt die Zahl der Briefwähler ständig zu”, fuhr die Bürgermeisterin fort. Nur bei den Kommunalwahlen sollten die vier Wahlbezirke bestehen bleiben.
Die Gemeinderäte nahmen den Vorschlag der Verwaltung positiv auf. Im Laufe der Diskussion ging das Gremium sogar noch einen Schritt weiter. Warum sich nicht gleich auf die zwei großen Ortsteile Heinersreuth und Altenplos beschränken? Das fanden alle gut. Die Bürger von Unterwaiz, Neuenplos und Stockau würden dann in Altenplos wählen, Cottenbach/Unterkonnersreuth in Heinersreuth abstimmen. Die Entscheidung, ob zur nächsten Kommunalwahl doch an vier Standorten gewählt wird, will sich der Gemeinderat noch offen halten. Bis dahin stehen noch Landtags- und Europawahlen an. Die Briefwähler geben ihre Unterlagen nach wie vor im Rathaus ab. Zur Beschleunigung der Auszählung stehen dort zwei Briefwahlbezirke bereit.

Weitere Informationen aus dem Gemeinderat vom 24.4.18

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Kritik muss erlaubt sein

Gemeinderäte im Disput

Die Beteiligten des Streitgesprächs in der Reihenfolge ihrer Wortmeldungen: Christian Bock, Simone Kirschner, Werner Kauper, Jürgen Weigel

Wie der Gemeinderat von Heinersreuth immer wieder für Schlagzeilen in der Presse sorgt

Auf etwas unprofessionelle Art präsentierten sich drei Gemeinderäte und die Bürgermeisterin bei einer Auseinandersetzung während der Sitzung vom 24. April 2018. Zunächst die inhaltliche Darstellung und dann ein Kommentar des Verfassers.
Beim Tagespunkt “Bekanntgaben” meldete sich Christian Bock (FW) zu Wort. Er kritisierte die Vorgehensweise der Bürgermeisterin bei der Einstellung eines Bauhofmitarbeiters. Diese hatte auf eine öffentliche Ausschreibung der Stelle verzichtet, da eine Initiativbewerbung vorlag. Der Bewerber bekam dann auch die Stelle. Bock sei aus der Bevölkerung angesprochen worden, warum keine Ausschreibung erfolgt sei. “Schließlich würden sich noch mehr Bewohner aus der Gemeinde für den Posten interessieren. Wenn eine Putzfrau gesucht wird, steht das auch im Gemeindeblatt”, so Bock. Es wäre doch fair und anständig, so vorzugehen. Bürgermeisterin Simone Kirschner sieht das Recht auf ihrer Seite. Bei derartigen Stellen kann sie frei über Personaleinstellungen entscheiden. Im übrigen benehme sich Bock in seiner Funktion als zweiter Bürgermeister auch nicht immer fair, besonders wenn es um Erreichbarkeit und Termineinhaltung gehe. Bock ließ diese Anschuldigungen unbeantwortet.
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Erst abgelehnt und dann doch genehmigt

Haushaltsplan2018 für Heinersreuth

Der Haushaltsplan 2018 für Heinersreuth stand am 20. März zur Diskussion

Die Verabschiedung des Haushalts als theaterreife Vorstellung

Seit letztes Jahr hat die Verabschiedung des Haushalts der Gemeinde Heinersreuth eine gewisse Dramatik: Im Jahr 2017 lehnten die SPD-Fraktion und Christian Bock (Freie Wähler=FW) den Haushalt aufgrund des Stellenplans ab. Die CSU war damals nicht vollständig anwesend und so ging die Diskussion in die Verlängerung. Auch heuer passte der SPD der Stellenplan der Bürgermeisterin nicht. Streitpunkt war und ist die Einstufung des Kämmerers. Die Bürgermeisterin will die Position in der Gruppe A12 wissen. SPD und FW sind dagegen. Diesmal stimmte auch Ewald Berneth (FW) gegen den Stellenplan und so nützte es der CSU-Fraktion nichts, dass sie dieses Mal vollzählig erschienen war. Fazit: der Haushalt war abgelehnt und damit konnten keine Ausgaben genehmigt werden. Aber dann kam eine überraschende Wendung: keine dreißig Sekunden nach Ende der Diskussion trat Werner Kauper (CSU) auf den Plan und stellte einen Antrag gemäß Paragraph 23 der Gemeindeordnung. Er bat darum, den Stellenplan zu ändern und die besagte Position in die Tarifgruppe A11 einzustufen. Damit konnten jetzt alle Fraktionen leben und stimmten dem Antrag von Kauper zu. Somit hat jetzt Heinersreuth einen genehmigten Haushalt für 2018. [Anmerkung: Alles einstudiert? Ist anzunehmen, da Kauper auf die Situation gut vorbereitet war.]
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