Archiv der Kategorie: Natur

Mais soweit das Auge reicht

Intensiver Maisanbau zwischen Martinsreuth und Cottenbach

Eine beispiellose Maiswüste hat sich über die Gemeinde Heinersreuth hinweg ausgebreitet

Kaum noch Getreidefelder, dafür aber hektarweise Maisfelder überziehen die landwirtschaftlichen Flächen. Diese bespiellose Monokultur gab es in der Vergangenheit nicht, denn ab und zu tauchte doch einmal Gerste oder Weizen auf. Kartoffelfelder scheinen ebenfalls eine ausgestorbene Spezies zu sein, genauso wie Rübenfelder. Grund genug, eine ökologische Betrachtung des Maisanbaus vorzunehmen und auch die Sichtweise der Landwirte zu betrachten.
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Die Sonnenwende als Anstoß zum Nachdenken

Geschichten zur Sonnenwende

Das Ereignis bewegt Menschen weltweit

Zweimal im Jahr erlebt die Erde ein besonderes astronomisches Ereignis: die Sonnenwende. Es ist der Moment, in dem der Lauf der Sonne seinen Höhepunkt oder seinen Tiefpunkt erreicht und sich der Rhythmus des Tageslichts wendet. Seit Jahrtausenden ist dieses Datum für die Menschheit von zentraler Bedeutung. Ob als religiöser Wendepunkt, als Anlass für Rituale oder als Beginn neuer Lebenszyklen – die Sonnenwende bewegt Menschen weltweit. Gerade jetzt dreht die Erde wieder in Richtung der dunkleren Jahreszeit. Für viele Menschen ein Grund, nachdenklich zu werden.
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Mit etwas Hilfe aus Unterfranken klappte die Obstausstellung

Obstausstellung im Lindenhof 2024

Äpfel aus heimischen Gärten

Apfelfreunde pilgern jährlich in den Lindenhof

Die Obstausstellung im Herbst zieht Erwachsene und Kinder gleichermaßen an. Sogar aus Gößweinstein oder Waischenfeld kamen Familien in das Umweltschutzzentrum Lindenhof. Da die Apfelernte durch den Spätfrost im April nachhaltig gestört war, mussten der Kreisvorsitzende Günter Dörfler und sein Team alle Kräfte aufbieten, um ein reichhaltiges Angebot zu präsentieren. Thomas Kappauf, Mitglied im Landesbund für Vogelschutz, hatte von seinem Schwiegervater aus Unterfranken gehört, dass es dort reichlich Obst gab. Also machte sich Thomas auf den weiten Weg und holte einen Anhänger voll mit verschiedensten Sorten. So kam schließlich ein ganzer Tisch hervorragender Obstsorten im Lindenhof zusammen.
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Mit der VHS Heinersreuth zur Sternwarte

VHS Heinersreuth besucht die Sternwarte in Bayreuth

VHS Heinersreuth besucht die Sternwarte in Bayreuth

Ein frostiger Blick in den Nachthimmel im Januar

Ganz nach oben im Gebäude der Realschule I in Bayreuth muss man steigen und kommt dann im letzten Abschnitt über eine Wendeltreppe auf die Aussichtsplattform. Von dort bietet sich ein herrlicher Rundblick über das nächtliche Bayreuth. Noch ein paar Stufen hoch und dann kommt man zur eigentlichen Sternwarte: eine Rundkuppel aus Massivholz mit einem Bodendurchmesser von ca. 15 Meter. In der Kuppel tut sich eine Öffnung von rund 1,50 Meter auf. Dieser Spalt muss ausreichen, um den Himmel zu scannen. Der Ausblick wird dennoch flexibel, da sich die Holzkonstruktion mit einem Schiffssteuerrad mechanisch drehen lässt. Hier ist noch Muskelkraft gefragt. Die kleine Besuchergruppe der Volkshochschule Heinersreuth war sichtlich beeindruckt von der technischen Ausstattung, musste aber auch hart im Nehmen sein, denn in der offenen Kuppel herrschten Minusgrade.
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Alte Bäume leisten für die Umwelt soviel wie 400 Jungbäume

Die Eiche am Alten Bahndamm in Heinersreuth steht unter Naturschutz

Deshalb sollten wir alte Bäume nicht achtlos fällen

Forschende der Universität Dresden beurteilten die Leistungen alter Bäume für die Umwelt und kommen zu dem Ergebnis, dass etwa 400 Jungbäume notwendig sind, um einen alten Baum zu ersetzen. Der Forstwissenschaftler Andreas Roloff untersuchte sogenannte „Methusalembäume“ mit einem Kronendurchmesser von etwa zwanzig Metern. Bei der Bewertung werden Umweltleistungen wie Luftfilterung, Beschattung, Kühlung und CO2-Speicherung herangezogen. „Auch mir war das Verhältnis in diesem Ausmaß nicht bewusst“, sagt Professor Roloff. „Dies macht aber umso deutlicher, wie viel mehr wir Altbäume in unserer Umgebung achten und pflegen müssen und sie nicht leichtfertig fällen dürfen, um beispielsweise Baufreiheit zu schaffen“. Derzeit müssen bei Fällungen von alten Bäumen nur drei neue nachgepflanzt werden. Diese Maßnahme sei eine reine Alibifunktion, so der Forstexperte aus Dresden.
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