Kategorie-Archiv: Natur

Bronze-Medaille für den OGV Heinersreuth

Kinder- und Jugendwettbewerb Streuobswiesenvielfalt

Platz drei für die Heinersreuther Gartenfreunde im Landkreis Bayreuth

Siegerehrung beim Kinder- und Jugendwettbewerb “Beiß rein – Streuobstvielfalt” in der Turnhalle Laineck

Insgeheim hatten sich die Heinersreuther Gartenfreunde wohl etwas mehr erhofft als den dritten Platz im Landkreiswettbewerb. Schließlich hatte der Verein im Jahr 2018 viel Zeit in das Projekt investiert. Zum ersten Baumschnitt im März lud man eine Klasse der Grundschule Heinersreuth ein. Auch Das Ferienprogramm im August war besonders auf den Wettbewerb ausgerichtet. Der Holzkünstler Michael Schütt gestaltete einen Apfel aus Holz und im Anschluss bauten die Kinder am Rand der Streuobstwiese am Bleyer einen Unterschlupf für den Igel. Im September stand die Apfelernte im Kirchgarten an. Die Heinersreuther Hobbygärtner unterstützten die Konfirmanden tatkräftig beim Einsammeln der Äpfel. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, denn neun Zentner frisches Obst fanden den Weg in die Kelterei nach Neudrossenfeld. Aus allen Aktionen zur Streuobstwiese entstand eine achtseitige Präsentation, die Vorsitzender Jürgen Weigel und Schriftführer Joachim Weise dem Kreisfachberater Oliver Rendl im Landratsamt übergaben.
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Fachgerechter Rückschnitt oder Kahlschlag?

Kahlschlag in Dürrwiese

“Ein Regenrückhaltebecken ist kein Biotop”, sagt die Gemeinde

Aufregung um den Rückschnitt in Dürrwiesen

Einen Tag nach Beendigung des Volksbegehrens “Artenvielfalt – Rettet die Bienen” sorgten Bauhofmitarbeiter für einen radikalen Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern am Regenrückhaltebecken in Dürrwiesen. Einigen Bürgern schien der Schnitt des Guten zuviel. Schnell machte das Wort “Kahlschlag” die Runde. Gemeinderat Norbert Eichler (SPD) postete Bilder auf seiner Facebookseite. Nach seiner Aussage sei er mehrfach von Bürgern auf die Angelegenheit angesprochen worden sein. Der ehemalige Verwaltungsleiter Karl Heinz Hübner schrieb einen Kommentar auf dieser Webseite. Schließlich stellte Eichler im Namen des Obst- und Gartenbauvereins Altenplos einen Antrag an die Gemeinde, zukünftig derartige Rückschnitte zu unterlassen.
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Wintersport für schnell Entschlossene

Rodelspaß am Bleyer

Rauf und runter geht es mit den Rutschen

Rodelspaß am Bleyer in Heinersreuth

Am ersten Wochenende im Februar hatte es in Oberfranken kräftig geschneit. Mindestens zehn Zentimeter kamen herunter und brachten den Winterdienst ins Schwitzen. Die Kinder holten ihre Schlitten hervor und pilgerten geschwind zum Heinersreuther Hausberg. Sie ahnten wohl schon, dass der Schnee nicht sehr lange liegen bleiben würde. Tapfer zogen sie ihre Rutschen immer wieder den Berg hinauf und freuten sich auf die nächste Abfahrt. Zur Abwechslung gab es auch mal eine wilde Schneeballschlacht unter Freunden. Nach fünf Tagen war der Spaß schon wieder vorbei. Die Sonne schickte immer stärkere Strahlen und taute den schönen Schnee in Windeseile weg.
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Für Artenvielfalt und Naturschutz stimmen

Volksbegehren Arten- und Naturschutz Heinersreuth

Die Plakate für das Volksbegehren Artenvielfalt und Naturschutz hängen schon in Heinersreuth

Das Bayerische Naturschutzgesetz soll erweitert werden

Ein großes Presseecho begleitet seit Anfang Januar das Volksbegehren “Artenvielfalt und Naturschönheit” in Bayern, bekannt unter dem Slogan “Rettet die Bienen”. Angestoßen hatte es im September 2018 die Ökologische Partei Deutschlands (ÖDP). Mittlerweile haben sich weitere 150 Gruppierungen dem Aufruf angeschlossen.
Im Rathaus Heinersreuth liegen vom 31.1. bis zum 13.2.2019 die Listen aus. Für Berufstätige gibt es zwei Sonderöffnungstermine: Dienstag, 5.2.19, 13 bis 20 Uhr und Samstag, 9.2. von 10 bis 12 Uhr; ansonsten zu den normalen Öffnungszeiten im Rathaus.
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Der Wald vor der Haustür als Geschenk

der Wald in Heienrsreuth

Die Herbstsonne dringt durch die Kiefernbäume

Kurze Wege aus allen Ortsteilen in den Wald

Während der Vorgespräche für das ISEK-Konzept wurde es deutlich. Der Stadtplaner Jens Gerhardt aus Leipzig kannte im Wesentlichen nur die Rotmainaue als Naturschutzgebiet und den Bleyer. Die herrlichen Waldgebiete rund um die Gemeinde im Rotmaintal verschwinden etwas aus dem Blickfeld. Dabei benötigen die Bürger aus allen Ortsteilen nur wenige Minuten, um das nächste Waldgebiet zu erreichen.
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Hier stand vor kurzem noch eine Eiche

Eichenprozessionsspinner

Dieser stolze Eichenbaum stand am Waldrand nördlich von Unterkonnersreuth

Eichenprozessionsspinner sorgt auch in Heinersreuth für Unruhe

Vor zwei Jahren versuchte der ehemalige Verwaltungsleiter Karl-Heinz Hübner den Eichenbaum am Wandrand nördlich von Unterkonnersreuth noch zu retten. In Abstimmung mit dem Besitzer wurde rund um den Baumstamm ein Absperrband gespannt und eine Warntafel angebracht. Damit konnten die Beteiligten eine Zeitlang “leben”. Schließlich handelt es sich um einen Bereich, der wenig von Menschen aufgesucht wird. Nun wurde dem privaten Waldbesitzer die Sache wohl doch zu heiß. Die Eiche liegt jetzt in gefälltem Zustand am Waldrand (siehe Foto oben) und wartet auf die Weiterverarbeitung. Im letzten Jahr musste eine weitere Eiche weichen: die Gemeinde veranlasste in der Nähe des Kindergartens Heinersreuth die Fällung, weil sich der Eichenprozessionsspinner eingenistet hatte. Inzwischen berichtet der Nordbayerische Kurier (NK) beinahe täglich vom Ausbreiten des Schädlings im Landkreis. Das Landratsamt Bayreuth warnt jedoch davor, den wertvollen Baumbestand unbedacht zu vernichten.
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Der Storch im neuen Heim

Meister Adebar im neuen Nest

Meister Adebar im neuen Nest

Das alte Nest war vom Sturm zerzaust und musste ersetzt werden

Mit dem Storchennest sah es Ende des Jahres nicht gut aus. Ein Herbststurm hatte den Horst arg zerzaust. Bürgermeisterin Simone Kirschner wollte den Glücksbringer aber gerne in der Gemeinde behalten und konnte sich dabei auf ihr Netzwerk verlassen: die Feuerwehr holte das alte Nest vom Dach und setzte den neuen Storchenkobel nach der Fertigstellung wieder auf den First des Heinersreuther Rathauses. Die Zimmerei Hübner aus Altenplos sorgte für einen stabilen Unterbau aus Holz und sicherte die Konstruktion mit einem Metallrahmen nach oben ab. Schließlich brachte Hans Kastner, langjähriger Ortsvorsitzender des Landesbunds für Vogelschutz, sein Wissen ein und flocht die Weidenruten in das Gerüst.
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Projekt Streuobstwiesen der Gartenbauvereine

Apfelbaum auf der Streuobstwiese in Cottenbach im Jahresverlauf

Apfelbaum auf der Streuobstwiese in Cottenbach im Jahresverlauf

Kinder- und Jugendwettbewerb “Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!” in Bayern

Streuobstwiesen sind wertvolle Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten, prägende Landschaftselemente und gleichzeitig von vielfältiger gesundheitlicher Bedeutung. Der bayerische Landesverband für Gartenbauvereine möchte Kindern und Jugendlichen den Wert der Streuobstwiesen begreifbar machen und junge Menschen für altes Wissen begeistern. Dabei sollen erfahrene Vereinsmitglieder ihre Kenntnisse im Obstbau, Handwerk und Brauchtum generationenübergreifend an die Jungen weitergeben. Gemeinsamen Aktionen wie Baumschnitt, Ernten und Verwerten sollen die soziale Komponente betonen und die Biodiversität hervorheben.
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Kompostierungsanlage geht in die Winterpause

Kompostieranlage in Unterwaiz

Frank und Jan warten auf die nächste Lieferung von Grünzeug für den Komposthaufen

Letzte Öffnung am zweiten Samstag im November

Am Samstag, dem 11. November öffnet die Kompostierungsanlage in Unterwaiz das letzte Mal vor der Winterpause ihre Tore. In der Zeit zwischen 10 Uhr und 12:30 Uhr nimmt das Team des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Altenplos Grünzeug aus den Gärten an. Der Kompost hat dann Zeit, bis zum Frühjahr zu verrotten und Platz zu machen für die nächste Gartensaison.
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Klimawandel vor der eigenen Haustüre

Vortrag BN in Altenplos

Klimaforscher Dr. Johannes Luers beim Vortrag im Gasthof Moreth

Bund Naturschutz lud Klimaforscher Johannes Lüers nach Altenplos ein

Klimaforscher lieben lange Messperioden. Zehn Jahre sind für eine wissenschaftliche Auswertung sehr kurz. Innerhalb von dreißig Jahren lassen sich Trends weit besser ableiten. Weltweit zeichnen 50-Tausend Messstationen Klimadaten seit 1960 unter genormten Bedingungen auf. Gerade den letzten Punkt hält Dr. Luers für wesentlich. Ansonsten wären die Zeitreihen nicht vergleichbar. Die Uni Bayreuth unterhält einen Lehrstuhl für Mikrometreologie. Vier Messsstationen liefern für Oberfranken täglich statistische Daten. Die wichtigste Station steht auf einer Wiese im Ökologisch-Botanischen Garten, weitere Messeinrichtungen befinden sich auf dem Waldstein und in Voitsumra bei Weißenstadt.
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