Bronze-Medaille für den OGV Heinersreuth

Kinder- und Jugendwettbewerb Streuobswiesenvielfalt

Platz drei für die Heinersreuther Gartenfreunde im Landkreis Bayreuth

Siegerehrung beim Kinder- und Jugendwettbewerb “Beiß rein – Streuobstvielfalt” in der Turnhalle Laineck

Insgeheim hatten sich die Heinersreuther Gartenfreunde wohl etwas mehr erhofft als den dritten Platz im Landkreiswettbewerb. Schließlich hatte der Verein im Jahr 2018 viel Zeit in das Projekt investiert. Zum ersten Baumschnitt im März lud man eine Klasse der Grundschule Heinersreuth ein. Auch Das Ferienprogramm im August war besonders auf den Wettbewerb ausgerichtet. Der Holzkünstler Michael Schütt gestaltete einen Apfel aus Holz und im Anschluss bauten die Kinder am Rand der Streuobstwiese am Bleyer einen Unterschlupf für den Igel. Im September stand die Apfelernte im Kirchgarten an. Die Heinersreuther Hobbygärtner unterstützten die Konfirmanden tatkräftig beim Einsammeln der Äpfel. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, denn neun Zentner frisches Obst fanden den Weg in die Kelterei nach Neudrossenfeld. Aus allen Aktionen zur Streuobstwiese entstand eine achtseitige Präsentation, die Vorsitzender Jürgen Weigel und Schriftführer Joachim Weise dem Kreisfachberater Oliver Rendl im Landratsamt übergaben.
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Die Turnhalle muss noch warten

Schulturnhalle Heinersreuth

Blick auf die sanierungsbedürftige Schulturnhalle in Heinersreuth

Dennoch muss die Gemeinde Heinersreuth auch 2019 viel Geld ausgeben

In der Gemeinderatssitzung vom 26.2.2019 stand die Verabschiedung des Haushalts auf der Tagesordnung. Zwei vorbeibereitende Sitzungen im Finanzausschuss bahnten den Weg für eine schnelle Einigung. Noch letztes Jahr war die Gehaltseinstufung des Kämmerers für SPD und Freie Wähler der Anlass, den Haushalt abzulehnen. In ihren Haushaltsreden kritisierten beide Fraktionen dennoch einige Punkte im Zahlenwerk. Von den erwarteten Einnahmen in Höhe von 6,8 Millionen Euro bleiben rund 200.000 Euro für die Schuldentilgung übrig. 2,1 Millionen Euro verschlingen die Baumaßnahmen im Jahr 2019.
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Fachgerechter Rückschnitt oder Kahlschlag?

Kahlschlag in Dürrwiese

“Ein Regenrückhaltebecken ist kein Biotop”, sagt die Gemeinde

Aufregung um den Rückschnitt in Dürrwiesen

Einen Tag nach Beendigung des Volksbegehrens “Artenvielfalt – Rettet die Bienen” sorgten Bauhofmitarbeiter für einen radikalen Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern am Regenrückhaltebecken in Dürrwiesen. Einigen Bürgern schien der Schnitt des Guten zuviel. Schnell machte das Wort “Kahlschlag” die Runde. Gemeinderat Norbert Eichler (SPD) postete Bilder auf seiner Facebookseite. Nach seiner Aussage sei er mehrfach von Bürgern auf die Angelegenheit angesprochen worden sein. Der ehemalige Verwaltungsleiter Karl Heinz Hübner schrieb einen Kommentar auf dieser Webseite. Schließlich stellte Eichler im Namen des Obst- und Gartenbauvereins Altenplos einen Antrag an die Gemeinde, zukünftig derartige Rückschnitte zu unterlassen.
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Wintersport für schnell Entschlossene

Rodelspaß am Bleyer

Rauf und runter geht es mit den Rutschen

Rodelspaß am Bleyer in Heinersreuth

Am ersten Wochenende im Februar hatte es in Oberfranken kräftig geschneit. Mindestens zehn Zentimeter kamen herunter und brachten den Winterdienst ins Schwitzen. Die Kinder holten ihre Schlitten hervor und pilgerten geschwind zum Heinersreuther Hausberg. Sie ahnten wohl schon, dass der Schnee nicht sehr lange liegen bleiben würde. Tapfer zogen sie ihre Rutschen immer wieder den Berg hinauf und freuten sich auf die nächste Abfahrt. Zur Abwechslung gab es auch mal eine wilde Schneeballschlacht unter Freunden. Nach fünf Tagen war der Spaß schon wieder vorbei. Die Sonne schickte immer stärkere Strahlen und taute den schönen Schnee in Windeseile weg.
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Für Artenvielfalt und Naturschutz stimmen

Volksbegehren Arten- und Naturschutz Heinersreuth

Die Plakate für das Volksbegehren Artenvielfalt und Naturschutz hängen schon in Heinersreuth

Das Bayerische Naturschutzgesetz soll erweitert werden

Ein großes Presseecho begleitet seit Anfang Januar das Volksbegehren “Artenvielfalt und Naturschönheit” in Bayern, bekannt unter dem Slogan “Rettet die Bienen”. Angestoßen hatte es im September 2018 die Ökologische Partei Deutschlands (ÖDP). Mittlerweile haben sich weitere 150 Gruppierungen dem Aufruf angeschlossen.
Im Rathaus Heinersreuth liegen vom 31.1. bis zum 13.2.2019 die Listen aus. Für Berufstätige gibt es zwei Sonderöffnungstermine: Dienstag, 5.2.19, 13 bis 20 Uhr und Samstag, 9.2. von 10 bis 12 Uhr; ansonsten zu den normalen Öffnungszeiten im Rathaus.
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Maßnahmenbündel gegen Starkregen

Prof. Heiko Sieker

Prof. Heiko Sieker referierte im Bräuwerck

Professor Sieker stellte Regenwasserstudie in Neudrossenfeld vor

Die Gemeinden Heinersreuth und Neudrossenfeld ziehen beim Schutz vor Starkregen an einem Strang. Gemeinsam beauftragten sie das Ingenieurbüro von Prof. Heiko Sieker aus Berlin für 75.000 Euro zur Erstellung einer Studie zu diesem Thema. Die ersten Zwischenergebnisse präsentierte der Fachmann am 18. Dezember in der Gaststätte Bräuwerck der Öffentlichkeit. Bürgermeister und Gemeinderäte erhielten bereits zwei Stunden vorher erste Einblicke in die bisherige Arbeit. Ende März 2019 könnte das Endergebnis vorliegen. In der Zwischenzeit wird zusammen mit den Gemeindeverantwortlichen noch intensiv gearbeitet. Auch die Feuerwehren sollen ihr Fachwissen beisteuern.

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Pro Tag eine Busfahrt nach Bayreuth und zurück

Kleine Ortsteile kämpfen um Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr

Neue Bushaltestelle in Cottenbach

Neue Bushaltestelle in Cottenbach in Richtung Heinersreuth

Die kleinen Ortsteile im Gemeindegebiet von Heinersreuth sind bisher vom öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) weitgehend abgehängt. Einen ersten Lichtblick gab es im September 2017, als die Buslinie von Heinersreuth über Cottenbach nach Bayreuth eröffnet wurde. Der Linienbus fährt seit dem um 7:08 Uhr von Cottenbach aus die Haltestellen am Festspielhaus, Bahnhof und ZOH an. Nun folgt ab Dezember 2018 eine weitere Verbesserung.
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Kreative Ideen aus den Ortsteilen

ISEK Bürgerwerkstatt

Heiko Popp präsentiert die Vorschläge von Cottenbach (links) und Uwe Netsch die Liste von Altenplos

Zweite Bürgerwerkstatt am 30.11.2018 in der Schulturnhalle Heinersreuth

Die Gemeinde Heinersreuth lud zur zweiten Bürgerwerkstatt im Rahmen des Entwicklungskonzepts (ISEK) ein. An fünf Tischen in der Turnhalle diskutierten Bürger aus Heinersreuth, Altenplos Unterwaiz, Cottenbach und Unterkonnersreuth/Martinsreuth. Besonders die kleinen Ortsteile waren verhältnismäßig stark vertreten; hingegen kamen aus dem Hauptort Heinersreuth gerade mal acht Personen an den Tisch; aus Altenplos rafften sich doppelt soviele Einwohner auf. Projektleiter Jens Gerhardt ließ die Runden an diesem Abend ohne Diskussionsleiter laufen: “Wir hatten bereits beim ersten Treffen dieser Art gesehen, das die Heinersreuther sehr aktiv sind und vertrauen darauf, dass die Diskussion in Gang kommt”.
Auf jedem Tisch lagen Ortspläne, Filzstifte und Monopolysteine. Nach etwas zähem Beginn flogen die Gedanken hin und her. Eine Stunde war zu schnell vorüber, sonst wäre die eine oder andere Idee noch geboren worden. Innerhalb des Zeitrahmens mussten die Vorschläge auch noch an das Flipchart geschrieben und nach Prioritäten sortiert werden. Letztlich bat Jens Gerhardt die Teilnehmer um eine Kostenschätzung für die vorgeschlagene Maßnahme. Auf halber Strecke kam von Bürgermeisterin Simone Kirschner die frohe Botschaft: “Die Pizza ist eingetroffen – ihr könnt euch jetzt stärken”. Freie Getränke gab es ohnehin.
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Der Wald vor der Haustür als Geschenk

der Wald in Heienrsreuth

Die Herbstsonne dringt durch die Kiefernbäume

Kurze Wege aus allen Ortsteilen in den Wald

Während der Vorgespräche für das ISEK-Konzept wurde es deutlich. Der Stadtplaner Jens Gerhardt aus Leipzig kannte im Wesentlichen nur die Rotmainaue als Naturschutzgebiet und den Bleyer. Die herrlichen Waldgebiete rund um die Gemeinde im Rotmaintal verschwinden etwas aus dem Blickfeld. Dabei benötigen die Bürger aus allen Ortsteilen nur wenige Minuten, um das nächste Waldgebiet zu erreichen.
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Mit dem Anruflinien-Taxi Geld sparen

 Anruflinien-Taxi nach Heinersreuth

Das Anruflinien-Taxi steht am Bahnhof bereit

Der Busersatz fährt auch zwischen Bayreuth und Altenplos

An Werktagen von früh um sechs bis abends 20 Uhr lässt sich über den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nicht klagen. In den Stoßzeiten fährt der Bus sogar im Rhythmus von einer halben Stunde. An Sonn- und Feiertagen und in den Abendstunden kommen die Bürger aber nicht mehr mit dem Bus in die Stadt oder zurück. Dafür hält der Landkreis Bayreuth seit einigen Jahren einen interessanten Service bereit. Mit dem Anruflinien-Taxi (ALT) gelangen die Bürger auch außerhalb der Busfahrzeiten kostengünstig ans Ziel.
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