Die Spielplatzverlegung sorgt für Emotionen

Blick auf den Spielplatz an der Denzenlohestraße

Blick auf den Spielplatz an der Denzenlohestraße


Gemeinderat Hans Dötsch fühlt sich bei der Entscheidungsfindung übergangen

Die Gemeinderatssitzung am 20.9.16 verlief über siebzig Minuten lang in ruhigen Bahnen. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Ausgerechnet die letzte Wortmeldung sorgte für einen emotionalen Abgang. Dabei stand der Diskussionspunkt gar nicht auf der Tagesordnung. Zweiter Bürgermeister und Gemeinderat Christian Bock (Freie Wähler) sprach im Gremium die Gerüchteküche an, die sich wegen der Verlegung des bisherigen Spielplatzes weg von der Denzenlohestraße hin zum alten Sportplatz aufgetan hatte. Es hätten sich Anwohner des alten Sportplatzes über zu erwartende Lärmbelästigung aufgeregt. Altbürgermeister und Gemeinderat Hans Dötsch (SPD) stieg auf das Thema kräftig ein.
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Der Wortakrobat aus Altenplos

Die Wörter fließen aus der Feder

Einfache Sätze fließen selten aus seiner Feder

Horst Wunner ist nicht der rasende Reporter schlechthin – er lässt es lieber ruhig angehen. Ab und zu trifft man ihn im Garten der Bäckerei Hübsch gemütlich beim Kaffee trinken. Wunner schreibt als freiberuflicher Journalist gerne und viel: zum einen für die örtlichen Vereine, für die Gemeinden Neudrossenfeld und Heinersreuth, für den Nordbayerischen Kurier oder die Kulmbacher Rundschau. Wenige wissen aber, dass er auch andere Themen professionell bearbeitet, z.B. Autotests und Reiseberichte.
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Der erste Schritt zum Leerstandskataster ist gemacht

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Auszug aus dem Baulückenverzeichnis Ortsteil Heinersreuth

Bauverwaltung nahm eine Anregung aus der Bürgerversammlung auf

Die Bauverwaltung in Heinersreuth hat die erste Hürde zur Erstellung eines Leerstandskataster übersprungen und eine Anregung aus der Bürgerversammlung aufgenommen. Unter der Rubrik „Bauen und Wohnen“ sind ganz am Ende der Seite vier pdf-Dateien hinterlegt. Dort findet der Bauwillige den Lageplan des jeweiligen Ortsteiles und mit pink eingezeichnet die unbebauten Flächen. Die Kennzeichnung sagt nichts aus, ob und wann die Fläche zum Bauland werden könnte. „Wenigstens eine erste grobe Übersicht“, wird der Ratsuchende erleichtert aufatmen.
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Besuch beim Imker auf der Landesgartenschau

Imker Rudolf Hein erklärt den Kindern die Welt der Bienen

Imker Rudolf Hein erklärt den Kindern die Welt der Bienen

Naturschutz und Gesangverein gemeinsam beim Ferienprogramm aktiv

Der Bund Naturschutz und der Gesangverein beteiligen sich regelmäßig am Ferienprogramm der Gemeinde Heinersreuth. In diesem Jahr luden die beiden Vereine die Kinder zu einem Besuch beim Imker ein. Der Bienenstock auf dem Gelände der Landesgartenschau zog die kleinen Besucher sichtlich in den Bann. Zwanzig Minuten lang lauschten sie gespannt den Erklärungen des Bienenkenners Rudolf Hein vom Bayreuther Imkerverein.
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Meinungen gehen bei der B85 weit auseinander

LKW-Durchfahrverbot

Einig beim LKW-Verbot

Appell auf Einigkeit bei LKW-Durchfahrverbot

Die Bürgerversammlung am 4. Juli in Heinersreuth brachte deutlich zu Tage, welche unterschiedlichen Ansichten im Umgang mit dem Straßenverkehr auf der Bundesstraße B85 in den Köpfen herrschen. Bürgermeisterin Simone Kirschner wünscht sich einen produktiven und sachlichen Austausch der streitenden Interessengruppen. Alle Bürger sollten an einem Strang ziehen, wenn man das Ziel einer Verkehrsberuhigung erreichen will. In den Augen der Bürgerinitiative gegen eine Westumgehung hat die Bürgermeisterin und der ihr folgende Gemeinderat einen strategischen Fehler begangen.
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Der Wille zum Sparen muss deutlicher werden

den Schuldenstand vor Augen haben

Runter mit den Gemeindeschulden

Der Gemeinderat hat monatlich über große und kleine Ausgaben zu entscheiden. Dabei sollte der Wille zum Sparen deutlicher werden. Nur wer keine Schulden hat, muss den Bürger nicht bei Straßen- oder Kanalbauarbeiten über die Straßenausbaubeitragssatzung (SABS) belasten. Der Besucher der Gemeinderatssitzung vom 17. Mai 2016 konnte den unbedingten Willen zum Schuldenabbau nicht erkennen.
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Werbung für Heinersreuth

Tafeln am Rotmainauenweg

Informationstafeln am Eröffnungstag in Unterkonnersreuth

Offizielle Eröffnung des Rotmainauenweges am 9./10. April

Die Eröffnung des Rotmainauenweges war eine gute Werbung für Heinesreuth. Am Samstag pilgerte die offizielle Delegation um Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Landrat Hermann Hübner von Bayreuth aus über Heinersreuth nach Unterkonnersreuth. Von dort aus ließ sie sich mit Oldtimerfahrzeugen der Traktorfreunde Altenplos zum Bräuwerck nach Neudrossenfeld schaukeln. In Unterkonnersreuth hatte der Obst- und Gartenbauverein Heinerseuth eine Servicestation mit Getränken, Kaffee und heißen Würstchen aufgebaut.
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Bau- und Umweltausschuss verdient Namen nicht

Biogasanlage Tannenbach

Biogasanlage Hahn in Tannenbach

Erweiterung der Biogasanlage Hahn in Tannenbach

Die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses hatten am 8.3.2016 einige Bauvorhaben zu beurteilen. Eines davon betrifft mit seinen Umweltauswirkungen die Wohngegend Schöne Aussicht und Bleyer aus westlicher Seite. Der Landwirt Hahn aus Tannenbach stellte den Antrag, die Stromerzeugung in seiner Biogasanlage von drei auf fünf Motoren zu erweitern. Die Leistung wird damit von 520 kw auf 848 kw erhöht. Zudem plant der Betreiber eine Verlängerung der Wirtschaftshalle um 12 Meter. Der Besucher der Ausschusssitzung hatte erwartet, dass deren Mitglieder einige Fragen zu dem Bauvorhaben stellen würden, z.B.
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Nackte Zahlen und ein bisschen Zickenkrieg

GR-Sitzung am 23.2.16

GR-Sitzung am 23.2.16

Nackte Zahlen, Gedächtnislücken bei den Teilnehmern der Finanzausschusssitzung, Prügel für den Nordbayerischen Kurier und ein bisschen Zickenkrieg würzten die Gemeinderatssitzung im Februar, in der es im wesentlichen um die Verabschiedung des Haushalts ging.

Haushalt in Rekordzeit verabschiedet

In rekordverdächtigem Tempo legte Bürgermeisterin Simone Kirschner den Haushalt für 2016 vor. Während manche Gemeinden im Landkreis noch im Mai oder Juni über den Zahlen grübeln, hat Heinersreuth den Haushalt flott auf den Weg gebracht. „Wir wollen Sicherheit bei den Finanzen haben, um Investitionsentscheidungen nicht ins blaue hinein treffen zu müssen“, gegründete Kirschner ihre Eile. Die Fraktionen folgten ihr. Nach vorbereitenden Sitzungen in den Ausschüssen wurde der Haushalt zügig genehmigt. Der Kämmerer Roland Dörfler verwaltet für die Gemeinde ein Volumen von 8,4 Millionen Euro. Große Überraschungen entlockten die Daten den Anwesenden nicht mehr. Die großen Posten sind bekannt: Schule, Kindergärten, Baumaßnahmen verschlingen am meisten Geld. Erfreulicherweise konnten die Personalkosten gesenkt werden. Für die einzige Überraschung sorgte die Bürgermeisterin in ihrer Haushaltsrede. Die Sanierung der Schulturnhalle sei nicht die einzige Option. Sie denke auch über einen Neubau nach. In ihrer Haushaltsrede versprach die Bürgermeisterin auch Transparenz: „Jeder Bürger kann sich die Haushaltszahlen im Rathaus ansehen“.
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Mühlen sind Zeugnis der Kulturentwicklung

Mühle in Heinersreuth

Geschichtliche Entwicklung der Heinersreuther Mühle


Die Informationstafel an der Mühle in Heinersreuth bewahrt die Geschichte

Gut einen Meter breit ist die Informationstafel vor der Mühle in Heinersreuth, die fast so alt wie der Ort selbst ist. Wer regelmäßig den Recyclinghof besucht, wird den Standort nicht verfehlen.
Der Betrachter erfährt einiges über die Dorfentwicklung der letzten sechshundert Jahre, z.B. über die Geschichte des Kornmahlens. Eine Technik, die den Bewohnern über einen langen Zeitraum sehr nützlich war, wurde innerhalb von wenigen Jahrzehnten nicht mehr benötigt. Im Jahr 1953 hatte der Besitzer Hans Masel noch ein modernes Mahlwerk eingebaut. Damit wurde vor allem Futterschrot gemahlen. Bereits 22 Jahre später wurde das Mahlwerk still gelegt, da die Nachfrage nicht mehr gegeben war. Heute gibt es nur noch wenige Großmühlen in Deutschland. Die Tafel in Heinersreuth beschreibt auch die Technik des Holzsägens und der Stromgewinnung Anfang des 20. Jahrhunderts.
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