Archiv des Autors: joachim-w

Naturkundliche Radtour durch das Rotmaintal

Grüne Heinrsreuth luden zur Radtour

Ortsverband der Grünen und Unabhängigen in Heinersreuth lud zur Radtour ein

Die Radler starteten in Unterwaiz beim Gasthof Vogel

Der neu gegründete Ortsverband von Bündnis90/Die Grünen lud zu der Tour über Martinsreuth und Cottenbach nach Heinersreuth ein. “Wir wollen unseren Mitbürgern die heimische Natur näherbringen”, sagte Ortsvorsitzender Patrick Standl im Vorfeld. “Wer mit dem Auto fährt, übersieht oft die Kleinigkeiten am Wegrand.” Die Gruppe startete in Unterwaiz am neugestalteten Dorfplatz. Sogar eine kleine Hundedame fuhr im Fahrradanhänger mit. Kurz vor Unterkonnersreuth stoppte die Karawane das erste Mal. Volkmar Klatt, Vorsitzender des Bund Naturschutz in Heinersreuth, zeigte rechts von der Straße auf einen kleinen Gewässerlauf in der Auenwiese. “Die Fischtreppe sorgt dafür, dass die Tiere bei ihrer Wanderung unbeschadet um das Wehr der Mühle bei Unterkonnersreuth herumschwimmen können”, erläuterte der Biologe. An der Mainbrücke kann man ein farbenfreudiges Schild nicht übersehen. Es ist eines der zahlreichen Hinweistafeln entlang des Ökopfades zwischen Heinersreuth und Altenplos. Die Stationen des Ökopfads sind in einer kleinen Broschüre ausführlich beschrieben.
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Bienen mitten im Dorf

Bienen in Heinersreuth

Imker Michael Knaus aus Heinersreuth in Aktion

Ein Heinersreuther “imkert” schon seit zehn Jahren

Michael Knaus bezeichnet sich mit seinen 23 Jahren selbst schon als “alter Hase”, wenn es um den Umgang mit Bienen geht. Gelernt hat er das Handwerk von seinem Großvater Georg Popp aus Pittersdorf, der seinen Enkel behutsam an den Umgang mit den Insekten herangeführt hat. Drei bis vier Völker stehen jährlich im Garten der Familie Knaus und geben reichlich Honig. Michael ist kein Eigenbrötler. Er kann gut reden und gibt bereitwillig sein Wissen an andere weiter. Am 16. August war eine Gruppe von elf Kindern im Rahmen des Ferienprogramms bei Familie Knaus zu Gast. Organisiert hatte den Termin Volkmar Klatt von der Ortsgruppe des Bund Naturschutzes in Kooperation mit dem Gesangverein Heinersreuth/Altenplos.
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Die Altenploser lieben ihr Dorfparkfest

Preisverleihung nach der Kinderrallye

Preisverleihung durch Bürgermeisterin Simone Kirschner nach der Kinderrallye

Bereits zum siebten Mal fand das Fest der Vereine im Dorfpark statt

Im Jahr 2013 waren die Vereine vom Platz rund um den Gasthof Moreth in den Dorfpark umgezogen. Inzwischen ist die Gemeinschaft noch größer geworden, unter anderem schlossen sich der Obst- und Gartenbauverein Altenplos und der Vogelzuchtverein an. Entsprechend groß war das Angebot an Speisen- und Getränken. Damit alles reibungslos funktionierte und keine Speisen mehrfach angeboten wurden, trafen sich die Vereinsvertreter vorab zu koordinierenden Sitzungen. Bei Alexandra Küfner aus Altenplos liefen die Fäden zusammen. Und die Bürger honorierten die Anstrengungen. Bei bestem Sommerwetter strömten die Menschen auf die Festwiese und sorgten für gute Umsätze.
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Bürgermeisterin ist beim Radwegprojekt zuversichtlich

Neuer Radweg von Unterwaiz  nach Altenlos

Der Start für den neuen Radweg von Unterwaiz nach Altenplos ist für 2020 geplant

Bericht von der Gemeinderatssitzung am 30.7.2019

Eigentlich stand der geplante Radweg zwischen Unterwaiz und Altenplos nicht auf der Tagesordnung der Gemeinderatsitzung vom 30. Juli. Doch dann lieferten sich die Werner Kauper (CSU) und Hans Dötsch (SPD) ein Streitgespräch über das schon lange schwelende Projekt. Die SPD-Heinersreuth hatte auf ihrer Homepage geschrieben: “Im Sommer des Jahres 2013 griff der Gemeinderat Werner Kauper in aller Öffentlichkeit den damaligen Bürgermeister Hans Dötsch massiv an. Kauper behauptete, der Bürgermeister kümmere sich nicht genug um den Radwegausbau Unterwaiz-Altenplos. Jetzt, sechs Jahre später, ist der Radweg immer noch nicht gebaut und erst für 2020 in Aussicht gestellt. Für uns stellt sich die Frage, warum in mehr als fünf Jahren nichts passiert ist. Wo bleibt die Reaktion von Herrn Kauper?”
Anlass für Werner Kauper (CSU) für eine Erwiderung im Gemeinderat: Es habe sich viel getan seit dem Amtsantritt von Simone Kirschner, sagte Kauper. Dreimal war der bayerische Innenstaatssekretär Gerhard Eck auf Initiative von Gudrun Brendel-Fischer vor Ort in Unterwaiz. Mittlerweile gäbe es eine verbindliche Zusage des staatlichen Bauamts. In seiner Antwort verwies Hans Dötsch (SPD) auf die wohl noch fehlende Unterschrift eines Grundeigentümers, die den Bau weiter verzögern könnte. Die beiden Gemeinderäte hätten wohl gerne noch länger diskutiert, doch ließ die Bürgermeisterin keine neuen Wortmeldungen zu.
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Frauen für die Kommunalpolitik dringend gesucht

Bündnis90/Die Grünen in Heinersreuth

von links: Volkmar Klatt, Joachim Weise, Berndt Meyer, Susanne Bauer, Patrick Standl, Andreas von Heßberg, Ludwig Hartmann, Roman Maier

Grüne gründen den Ortsverein Heinersreuth/Altenplos nur mit Männern

Bei den Bündnis90/Die Grünen herrscht die eiserne Regel, Frauen vorrangig an der Politik zu beteiligen. Deshalb sind die Listenpätze oder Positionen im Vorstand mit ungeraden Zahlen an weibliche Mitglieder zu vergeben. Zur Gründung am 19.7.2019 in Heinersreuth bedurfte es deshalb einer Sonderregelung. Kreisvorsitzende Susanne Bauer leitete den Wahlausschuss. Vor der eigentlichen Vorstandswahl mussten alle anwesenden weiblichen Mitglieder der Kreisgruppe Bayreuth per Handzeichen ihre Zustimmung erteilen, dass im Ortsverein Heinersreuth/Altenplos nur Männer die Vorstandsposten bekleiden dürfen. Die Frauen zeigten sich verständnisvoll und stimmten der Prozedur zu. Patrick Standl aus Heinersreuth stellte sich zur Wahl des ersten Vorsitzenden. Der 23-jährige, auch in der Grünen-Jugend aktiv, wurde einstimmig gewählt. Die Stellvertretung übernimmt Horst Möller, welcher urlaubsbedingt abwesend war und seine Zustimmung schriftlich gab. Berndt Meyer als Altenplos komplettiert als Schriftführer das Führungstrio. Die drei Vorstände sollen aber die Vereinsarbeit nicht alleine bewältigen. Eine Arbeitsgruppe “unabhängiger” mit Volkmar Klatt, Roman Maier und Joachim Weise wird sich regelmäßig an den Aktionen beteiligen. “Unabhängige” dürfen auch Listenplätze bei der Kommunalwahl einnehmen.
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Plötzlich brennt der Wald bei Theta

Waldbrand bei Theta

Die verkohlte Erde bezeugt den Brand am 9. Juli im Forst zwischen Cottenbach und Theta

Kurz vor 21 Uhr zeigen sich erste Rauchschwaden am Horizont

Manuel P. fährt gerade mit dem Rad von Altenplos aus den Unterwaizer Berg hinauf. Auf der Kuppe bleibt er stehen und sieht am Horizont in Richtung Theta eine hellgraue Wolke am Waldgipfel. Abendnebel? Nein, weit gefehlt. Als Manuel auf seiner Radtour in Unterkonnersreuth eintrifft, heulen schon die Sirenen. Mittlerweile hat sich die helle Wolke verdunkelt und verbreitert. Die Konnersreuther Feuerwehr rast los. Aber allein ist da nichts zu machen. Schnell zeigen sich rote Feuerstellen im Wald. Aus dem ganzen Landkreis eilen die Wehren herbei. Der Kurier spricht am nächsten Tag von 300 Einsatzkräften.
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Über die Europawahl ist schon Gras gewachsen

Europawahl in Heinersreuth

Das vergessene Wahlplakat in der Geschwister-Scholl-Straße in Heinersreuth

Die meisten Kandidaten kannte in Heinersreuth eh niemand

Nur noch das vergessene Wahlplakat der CSU erinnert uns an die Europawahl am 26. Mai 2019. Wahrscheinlich haben die meisten Menschen dieses Ereignis schon hinter sich gelassen. Denn das Geschehen liegt weit weg in Brüssel und die meisten Politiker kannte eh niemand. Allein Monika Hohlmeier kandidiert regelmäßig für das europäische Parlament und ist schon deshalb für viele Wähler ein “bekannter Hafen”. Grüne und SPD schafften es nicht, für Oberfranken einen Kandidaten nach Brüssel zu entsenden. So sitzt neben Frau Hohlmeier nur noch ein Mitglied der AfD für unsere Region im Europaparlament.
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Klimaschutz vor Ort gestalten

Infotafel beim Workshop Wandelwerkstatt

Workshop Wandelwerkstatt im Forum 1.5 an der Universität Bayreuth am 26./27.4.2019

Das Forum 1.5 lud in die Wandelwerkstatt ein

Die Erderwärmung soll auf maximal 1,5 Grad Celsius begrenzt bleiben. Dieses Ziel vor Augen lädt das Forum 1.5 interessierte Bürger, Kommunalverantwortliche, Wissenschaftler und Studierende zweimal im Jahr an die Universität Bayreuth ein. Zur Frühjahrstagung traf sich Ende April 2019 eine bunte Mischung aus Jung und Alt im Gebäude NW III. Die “Wandelwerkstatt” bearbeitete in fünf Gruppen folgende Themen: 1) Kommunale Weichen stellen, 2) Für den Wandel mobilisieren, 3) Mit Visionen in die Zukunft, 4) Gemeinwohlökonomie umsetzen und 5) Sinnstiftend vernetzen. Die Ergebnisse von Workshop 1 werden nachfolgend näher erläutert.
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Mit neuem Leitbild in die Zukunft

Eine schwierige Entscheidung, welche Maßnahmen auf den Tafeln rote oder blaue Punkte erhalten sollen

Hundert Bürger kamen zur ISEK-Abschlussveranstaltung

Die Gemeinde Heinersreuth hatte ihre Bürger in die Turnhalle Heinersreuth eingeladen. Alle waren aufgerufen, die Vorschläge der bisherigen vier ISEK-Veranstaltungen abschließend zu bewerten. Deshalb drückte Verwaltungsmitarbeiterin Claudia Müller am Eingangsbereich für jeden Teilnehmer je zwei rote und zwei blaue Punkte in die Hand. Die roten Punkte stehen für die persönliche Wichtigkeit der geplanten Maßnahme. Mit den blauen Punkte sollen die Bürger aufzeigen, welche Projekte zunächst hinten an stehen müssen. Bevor es zur Bewertung kam, präsentierten zwei Vertreter des Kreisjugendrings (KJR) Bayreuth die Ergebnisse der Jugendwerkstatt. Am 8. Februar 2019 hatten mehr als hundert Jugendliche einen Abend lang Ideen gesammelt und auf Zetteln festgehalten. Mitarbeiter des KJR werteten die Ideenliste aus und erstellten Schwerpunkte. Die Ideen der Kinder und Jugendlichen sollen in das ISEK-Konzept einbezogen werden.
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Das Bayreuther Tagblatt ist wieder da

Bayreuther Tagblatt als online-Version

Das Bayreuther Tagblatt als Online-Version seit September 2018

Der alte Zeitungsname erscheint jetzt als Online-Version

Das Bayreuther Tagblatt hatte als Regionalzeitung eine lange Tradition. Die gedruckte Version überdauerte die Zeit von 1856 bis Ende 1967. Danach fusionierten Bayreuther Tagblatt und Fränkische Presse und nannten sich fortan “Nordbayerischer Kurier”. Bei Wikipedia ist zu lesen, dass sich das Tagblatt 1933 auf die Seite der Nationalsozialisten schlug und deshalb nach 1945 zunächst eingestellt wurde. Am 1. Oktober 1949 erschien die erste Nachkriegsausgabe. Anschließend hatten die Bürger in Stadt und Landkreis Bayreuth achtzehn Jahre lang den unschätzbaren Vorteil, zwei Zeitungen nebeneinander lesen zu dürfen. Danach war der Nordbayerische Kurier Platzhirsch und alleiniger Meinungsmacher in der Region. Seit September 2018 ist das Bayreuther Tagblatt als Online-Version wieder da.
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