Archiv für den Autor: joachim-w

Mit dem Anruflinien-Taxi Geld sparen

 Anruflinien-Taxi nach Heinersreuth

Das Anruflinien-Taxi steht am Bahnhof bereit

Der Busersatz fährt auch zwischen Bayreuth und Altenplos

An Werktagen von früh um sechs bis abends 20 Uhr lässt sich über den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nicht klagen. In den Stoßzeiten fährt der Bus sogar im Rhythmus von einer halben Stunde. An Sonn- und Feiertagen und in den Abendstunden kommen die Bürger aber nicht mehr mit dem Bus in die Stadt oder zurück. Dafür hält der Landkreis Bayreuth seit einigen Jahren einen interessanten Service bereit. Mit dem Anruflinien-Taxi (ALT) gelangen die Bürger auch außerhalb der Busfahrzeiten kostengünstig ans Ziel.
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Mit der Bürgerbeteiligung am ISEK hakt es noch

Bürgerwerkstatt Heinersreuth

Rege Diskussion an drei Tischen und mit drei unterschiedlichen Themen am 26.9.2018

Erste Zusammenkunft der “Bürgerwerkstatt” mit 45 Teilnehmern

Vielleicht haben die meisten Heinersreuther Bürger noch nicht realisiert, dass die Einbeziehung von Bürgern in Zukunftsprojekte nicht alle Jahre passiert und dass das gesamte Projekt den Steuerzahler rund 50.000 Euro kostet. Ein externes Projektteam bereitet den Abend vor und übernimmt die Moderation. Ein von der Gemeinde beauftragter Profifotograf knipst den ganzen Abend Bilder und schließlich sorgt die Bürgermeisterin noch mit Zwiebelkuchen für das leibliche Wohl. Dennoch kommen nur rund 30 Bewohner an die drei Projekttische, die mit einer Besetzung von jeweils 15 Personen geplant sind. Den Rest füllen Gemeinderäte, teils mit Ehepartnern, und Mitarbeiter der Verwaltung auf.
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SPD lehnt Antrag ohne Begründung ab

Trinkwasseranlage in Altenplos

Schulkinder besuchen die Trinkwasseranlage in Altenplos

Der Trinkwasserpreis steigt ab Januar 2019

So ein Verhalten kommt auch nicht alle Tage bei der Gemeinderatssitzung in Heinersreuth vor. Die SPD-Fraktion (Böhner, Dötsch, Eichler, Fick, Weigel) lehnt den Antrag der Verwaltung auf Erhöhung des Wasserpreises ohne Begründung ab. Vor der Abstimmung hatte Bürgermeisterin Simone Kirschner um Wortmeldungen gebeten. Von der SPD kam aber nichts. Nach der öffentlichen Sitzung sagte Norbert Eichler, dass seine Fraktion die Entscheidung nicht begründen müsse.
Für Stefan Eigl von der CSU-Fraktion ist wichtig, dass der Bürger die Maßnahme versteht: “Wir müssen im Gemeindeblatt die Preisentwicklung und die Kostenbestandteile erklären, dann werden die Leute die Preiserhöhung auch akzeptieren”.
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Young Artists aus Tel-Aviv zu Gast in Heinersreuth

Young-Artists 2018 in Heinersreuth

Bürgermeisterin Simone Kirschner begrüßt die jungen Künstler aus Israel

Fünf junge Künstler spielen erstklassige Kammermusik

Das Holzbläser-Quintett aus Israel wartete am 16. August in der Versöhnungskirche mit erstklassiger Kammermusik auf. Unter dem Titel “Divertimento” präsentierten Itay Shamir (Flöte), Lior Halili (Oboe), Itay Dayan (Klarinette), Daniel Wassermann (Horn) und Rotem Nir (Fagott) Werke des 1941 geborenen israelischen Komponisten Aharon Harlap, des französischen Komponisten Jacques Ibert sowie von Paul Hindemith und Wolfgang Amadeus Mozart. Die jungen Künstler aus Israel erwiesen sich als ein eingespieltes Ensemble. Das Quintett ist mit europäischer Musik ebenso vertraut ist wie mit zeitgenössischer Musik israelischer Komponisten. Die Gruppe vermag die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten einer Bläser-Kammermusik hörbar zu machen. Nach den vier Stücken brandeten Beifallstürme in der Versöhnungskirche auf. Die jungen Musiker ließen sich nicht lange betteln und spendierten dem Publikum zwei furiose Zugaben.
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Was wir von Kapstadt lernen können

Beim Wasser sparen helfen alle mit

Wasserbehälter am Friedhof

Wasserbehälter am Friedhof in Heinersreuth

Die Hitzewelle hat uns seit Wochen im Griff. Herannahende Regenwolken trägt der Wind schnell wieder fort, bevor nur ein paar Tröpfchen auf unsere dürren Wiesen fallen. Es scheint, also ob es in Heinersreuth einfach nicht mehr regnen will.
Wäre es da nicht an der Zeit, über das Thema “Wasser sparen” nachzudenken? Wer mit offenen Augen durch den Ort geht, wundert sich über manches Verhalten der Bewohner. Da spritzt zum Beispiel jemand am Sonntag vormittag mit dem Gartenschlauch den Staub von seinem Auto. Oder am Friedhof werden die Wasserbehälter bis oben hin aufgefüllt, obwohl jedem klar sein sollte, dass das Wasser bei 35 Grad im Schatten schnell wieder verdunstet. Jede vertrocknete Tujahecke soll noch mit Trinkwasser aus dem Gartenschlauch für kurze Zeit am Leben erhalten werden. Und wer weiß schon, wieviel Zeitgenossen ihre Badwanne bis zum Rand voll laufen lassen? Ein Radiobericht aus Kapstadt gibt uns zu denken. In der Hauptstadt von Südafrika herrscht seit drei Jahren eine Dürreperiode. Wie sich Bewohner und Touristen auf den Wassermangel einstellen, erfahrt ihr im folgenden Abschnitt.
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Der Bürger darf beim ISEK mitreden

ISEK in Heinersreuth

Ideenzettel der Bürger an der Pinwand

ISEK-Auftaktveranstaltung in der Schulturnhalle

Die Erstellung eines “integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts” bringt für die Kommune den Vorteil, für geplante Maßnahmen der Ortsentwicklung Fördermittel zu beantragen. Ein wesentlicher Bestandteil des Entwicklungskonzepts besteht darin, den Bürger bei der Maßnahmenentwicklung mitreden zu lassen. Den ersten Schritt dazu ging die Gemeinde mit der öffentlichen Auftaktveranstaltung am 18. Juli in der Schulturnhalle in Heinersreuth. Die Verwaltung hatte alle Einwohner mit Postkarten, per Anzeige im Mitteilungsblatt und über einen Presseartikel im Nordbayerischen Kurier informiert und eingeladen.
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Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten 2018

Podiumsdiskussion Landtagskandidaten

von links Halil Tasdelen (SPD), Tim Pargent (Grüne), Moderator Peter Engelbrecht, Gudrun Brendel-Fischer (CSU), Thorsten Glauber (FW) und Richard Mergner (Vors. Bund Naturschutz Bayern)

Vier Kandidaten folgten der Einladung des Bund Naturschutzes

Einige Wochen vor der bayerischen Landtagswahl im Oktober lud die Kreisgruppe Bayreuth des Bund Naturschutzes am 2. Juli die Kandidaten aus Oberfranken zu einer Diskussion über die “Entwicklung des ländlichen Raums” ein. Vier Landtagskandidaten diskutierten zusammen mit Richard Mergner, dem Landesvorsitzenden des Bund Naturschutzes in Bayern, im Bayreuther Bechersaal über das oben genannte Thema. Der Moderator Peter Engelbrecht vom Nordbayerischen Kurier verzichtete auf eine strenge Themenstrukturierung und bat die Kandidaten darum, die Schwerpunkte ihrer Partei vorzustellen. Im übrigen verließ sich der Moderator auf die Besucher im Saal und lag damit richtig. Die geplante Zeit von über zwei Stunden reichte beinahe nicht aus, um alle Fragen zu behandeln.
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Hier stand vor kurzem noch eine Eiche

Eichenprozessionsspinner

Dieser stolze Eichenbaum stand am Waldrand nördlich von Unterkonnersreuth

Eichenprozessionsspinner sorgt auch in Heinersreuth für Unruhe

Vor zwei Jahren versuchte der ehemalige Verwaltungsleiter Karl-Heinz Hübner den Eichenbaum am Wandrand nördlich von Unterkonnersreuth noch zu retten. In Abstimmung mit dem Besitzer wurde rund um den Baumstamm ein Absperrband gespannt und eine Warntafel angebracht. Damit konnten die Beteiligten eine Zeitlang “leben”. Schließlich handelt es sich um einen Bereich, der wenig von Menschen aufgesucht wird. Nun wurde dem privaten Waldbesitzer die Sache wohl doch zu heiß. Die Eiche liegt jetzt in gefälltem Zustand am Waldrand (siehe Foto oben) und wartet auf die Weiterverarbeitung. Im letzten Jahr musste eine weitere Eiche weichen: die Gemeinde veranlasste in der Nähe des Kindergartens Heinersreuth die Fällung, weil sich der Eichenprozessionsspinner eingenistet hatte. Inzwischen berichtet der Nordbayerische Kurier (NK) beinahe täglich vom Ausbreiten des Schädlings im Landkreis. Das Landratsamt Bayreuth warnt jedoch davor, den wertvollen Baumbestand unbedacht zu vernichten.
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Als der Gemeinderat noch Männersache war

Kandidatenliste

Auszug aus der Kandidatenliste Gemeinderat 1978 (Quelle Mitteilungsblatt)

Kleine Feier anlässlich “Vierzig Jahre Einheitsgemeinde”

Im Juni 1978 traf sich der Gemeinderat von Heinersreuth erstmals zu einer gemeinsamen Sitzung nach der großen Gebietsreform. Zuvor hatten die Gemeindeteile Altenplos und Heinersreuth jeweils ein eigenes Gremium. Vier noch lebende Gemeinderäte lud Bürgermeisterin Simone Kirschner am 15. Mai zu einer kleinen Feier zunächst im Rahmen der Gemeinderatssitzung und dann in den Gasthof Vogel nach Unterwaiz ein. Klaus Jungwirth und Gerd Meyer aus Altenplos erinnern sich noch gut an die ersten Sitzungen. “Damals ging es schon härter zur Sache als jetzt”, sagte Meyer nach Ende der öffentlichen Sitzung in einem privaten Gespräch. “Frauen waren damals im Gemeinderat noch nicht vertreten”, stellte sein Mitstreiter Jungwirth fest.
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Erhöhte Datenschutzanforderungen für Vereine

Rechtsanwalt Jens Bernsdorf referierte vor 130 Zuhörern in Altenplos

Rechtsanwalt Jens Bernsdorf mit Sabina Habla

Rechtsanwalt Jens Bernsdorf mit Sabina Habla

Am 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutzgrundsatzverordnung (DSGVO) in Kraft. Die EU-Verordnung gilt eigentlich für Unternehmen – zum Leidwesen der Vereine fallen diese nach EU-Recht aber unter den Unternehmensbegriff. Rechtsanwalt Bernsdorf zeigte den zahlreichen Vereinsverantwortlichen im Gasthof Moreth Wege auf, wie sie mit den erhöhten Datenschutzverordnungen umgehen können. Eingeladen hatte Sabine Habla aus Mistelbach unter dem Dach der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung. Die Idee zu dem Vortrag in Altenplos kam von der CSU-Ortsvorsitzenden Karin Vogel-Knopf aus Martinsreuth. Frau Habla dankte ihr für die Anregung. Der bayerische Landessportverband (BLSV) trat als Co-Veranstalter auf.

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