Archiv der Kategorie: Bauen

Radongas im Zweifel messen lassen

Radonkarte des Bundesamts für Strahlenschutz

Radonkarte des Bundesamts für Strahlenschutz

Medienberichte über Radongas verunsichern die Menschen

Radongas ist nicht ungefährlich und man sollte über die häusliche Situation Bescheid wissen. In regelmäßigen Abständen berichten Medien in Deutschland über das Thema Radon und verweisen auf die krebsauslösende Wirkung des Bodengases. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch Bürger in Heinersreuth fragen, ob ihre Häuser oder Wohnungen betroffen sind. Eine erste Hilfestellung bietet die Radonkarte des Bundesamts für Strahlenschutz. Dort sind die Risikogebiete farbig markiert. Je dunkler die Farbe ist, desto höher ist das Radonrisiko. Beispielsweise sind Gemeinden wie Mehlmeisel oder Fichtelberg grau oder sogar dunkelgrau eingefärbt. In dieser Gegend ist sehr wahrscheinlich mit höheren Radonwerten zu rechnen. Heinersreuth hingegen ist gelb oder hellgrün dargestellt. Ein Hinweis darauf, dass die Bodenwerten dort niedriger liegen.
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Die richtige Zeit für den Gebäude-Check

Ein Blick auf das Haus durch die Wärmebildkamera

Bei kalten Wintertemperaturen zeigt die Wärmebildkamera die Schwachstellen der Wärmedämmung auf

Annika und Felix hatten sich vor einem Jahr ein dreißig Jahre altes Einfamilienhaus in Eckersdorf gekauft. Die positiven Gedanken überwogen: Ein eigener Garten, viel Platz für Zukunftspläne – und das Gefühl, endlich angekommen zu sein. Doch mit dem ersten richtigen Winter kam die Erkenntnis, dass es in manchen Bereichen des Hauses kälter war als in anderen. „Irgendwas stimmt nicht“, sagte Felix eines Abends und hielt die Hand an die Wand im Wohnzimmer. „Hier fühlt es sich kälter an als im Rest des Raums.“ Annika nickte. Sie hatten schon öfter das Gefühl gehabt, dass bestimmte Räume schneller auskühlen oder zugig wirken. Auch die Heizkosten hatten die beiden überrascht – vor allem, weil sie sich als sparsame Menschen betrachteten.
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In Neuenplos soll ein Solarpark entstehen

Solarpark Neuenplos

Vorläufiger Lageplan des Solarparks (Quelle: greenovative)

Die Firma Greenovative aus Nürnberg will in der Gemeinde Heinersreuth eine Freiflächen-Photovoltaikanlage errichten

Im neu erstellten und genehmigten Flächennutzungsplan sind nur wenige Flächen für „Freiflächen-PV“ vorgesehen. Eine der Flächen liegt im nordwestlichen Teil des Gemeindegebiets, nördlich des Ortsteils Neuenplos. Greenovative plant neben der Solarstromerzeugung auch eine Stromspeicheranlage zu errichten. Die überdeckte Fläche soll ca. 15 Hektar betragen, dies entspricht einem Umfang von ca. 100 mal 150 Metern Länge.
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Künstler für die Fassadengestaltung gesucht

Turnhalle Heinersreuth

Noch ist die Frontansicht der neuen Halle ein Modell

Die neue Turnhalle in Heinersreuth nimmt Gestalt an

Noch zeigt das Foto eine Modellansicht der neuen Halle. In spätestens einem Jahr sollte die Fassadengestaltung Realität sind. Die Aluprofile sind dann wahrscheinlich in einem Beigeton gehalten, der sich mit dem Sonnenlicht verändern könnte. Bei einer großen leeren Fläche, welche zum Hartplatz hinzeigen wird, will es die Gemeinde aber nicht bewenden lassen. Neben einem passenden Namen soll auch eine neue künstlerische Gestaltung mit einfließen. Kreative Vorschläge sind erwünscht. Bei der Namensgebung hat man sich schon etwas vorgewagt. „Turn- und Kulturhalle Heinersreuth“ hört sich ganz gut an. Denn die Kultur soll nicht zu kurz kommen. Schließlich haben die Architekten auch eine kleine Bühne eingeplant, welche jetzt schon im Rohbau sichtbar wird.
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Die Megabaustelle am Stadtrand von Bayreuth

Megabaustelle Brauerei

Hoher Geräteeinsatz auf der Großbaustelle vor Bayreuth

Emsiges Treiben auf sieben Hektar Baufläche

Dermaßen gigantische Bauvorhaben sieht man nicht oft in unserer Gegend. Am Rand der Bundesstraße B85 türmen sich inzwischen meterhohe, rostbraune Erdhaufen auf. Etwa zwanzig Baumaschinen unterstützt von zahlreichen Traktoren mit Hängern sind seit Anfang März 2025 am Werk, um die Erde zu bewegen. Mittlerweile formt sich aus der ehemaligen Wiese unterhalb von „Mosing“ das Gelände heraus, auf welcher in wenigen Monaten die Brauereianlagen stehen sollen. Geschätzt sieben Hektar umfasst die gesamte Baustellenfläche.
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